shadow_left
 
Shadow_R
   
Otto Piene
Unsere Öffnungszeiten sind:

MI - SO 14- 18 Uhr

Tel: 0203/26236

 

 

 Abb. Otto Piene "Regenbogen für Hering", 1966, Serigrafie, Sprühfarbe Aufl. 100+30

 

Otto Piene

Hommage zum 85. Geburtstag

6.4.-16.6.2013
Eröffnung am 5.4.2013 um 19h
es spricht: Dr Stephan von Wiese, Berlin
cubus kunsthalle, duisburg

Zur Ausstellung

Diese dritte Ausstellung mit Werken von Otto Piene in der cubus kunsthalle, duisburg zeigt hauptsächlich Grafiken des Künstlers, und greift auch die Projekte des Künstlers mit Duisburg Bezug auf. So gedenkt sie der ersten Ausstellung,  im Jahr 2000, in der Piene erstmalig  seine Entwürfe für das Projekt „Geleucht“ öffentlich vorgestellt hat. Durch das glückliche  Zusammentreffen Pienes mit dem Ausstellungsbesucher und Bergbaudirektor, Dr. Konrad Gappa, wurde der Förderkreis Landmarke Grubenlampe e.V. gegründet, der sich federführend dafür  eingesetzt hat, dass das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen realisiert werden konnte. Die Dokumentation gedenkt diesem überaus großem Engagement. Aber auch eine Fotodokumentation von Arthur Schrewe zum sky art event Otto Pienes anläßlich des Ruhrorter Hafenfestes im Jahr 2001, zeigt den regionalen Bezug  Pienes .  Unter Federführung der cubus kunsthalle, die sich mit diesem Event an dem Ruhrorter Hafenfest beteiligt hat,  wurde der Berlin Star auf der ehemaligen Schrottinsel gegenüber der Schifferbörse in die Lüfte entlassen.

Neben diesen beiden Fotodokumentationen, präsentiert Piene einen Lichtraum, der durch einen 2,60m x 2,60m großen Lichtcubus  bespielt wird. Ein eindrucksvolles Erlebnis, das einen kleinen Einblick in das überaus reiche Kunstschaffen des Künstlers ermöglicht. Licht und Bewegung stehen bei vielen Arbeiten Pienes im Mittelpunkt. Dies zeigen auch die in dieser Ausstellung  zu sehenden Grafiken, Siebdrucke und Gouachen.

Die Ausstellung ehrt einen der großen Künstler seiner Zeit, der in Vielem neue Wege für die Kunst eröffnete. Ein Künstler, der immer auch Lehrer geblieben ist. Und sicher hat der enge Kontakt zu seinen Studenten auch einen wesentlichen Einfluss auf ihn. Vor allem ist er fit geblieben. Mit seinen 85 Jahren pendelt Piene immer noch ständig zwischen den USA und Europa hin und her. Er unterhält immer noch sein Atelier in Düsseldorf.

Mittlerweile ist Piene auch von den Medien entdeckt worden. Anfang Februar strahlt die ARD in der Kultursendung  ttt einen Beitrag zum Jubilar aus. In diesem heißt es (Zitat Stefanie Appel):

                          

zur Info

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag Titel.Thesen.Temperamente vom 03.02.2013.

Lichtballette und Himmelskunst

Was uns Avantgarde-Künstler Otto Piene heute noch zu sagen hat

 


Er flambierte Leinwände, "Bilder kochen" nannte er das. Er malte mit Licht und benutzte Rauch statt Farben. Dann erfand er die "Sky Art", die Kunst im Himmel und schoss pneumatische Plastiken in die Luft: Otto Piene, Künstler der legendären deutschen Avantgarde-Gruppe "ZERO" aus den Fünfziger-Jahren. Er arbeitete mit Christo & Jeanne Claude und Nam June Paik – ist aber irgendwie immer noch ein Geheimtipp unter den Künstlern seiner Zeit.

Eine Avantgardelegende, eine populäre Kunstikone ist er nie geworden, zu Unrecht, findet "ttt", denn er nahm alles vorweg, was später im Pop kommerzialisiert wurde. Lichterspektakel, Happenings und Medienkunst. Er veranstaltete sie auf Hawaii und in Alaska und schoss 1972 einen 400 Meter langen Regenbogen über das Münchner Olympiastadion. Als er 1974 in die USA berufen wurde, um die Leitung des Center for Advanced Visual Studies (CAVS) am M.I.T. in Cambridge zu übernehmen, wurde Otto Piene ein Kunstlehrer, wie ihn Deutschland seit Gropius nicht hatte. Unter seiner Leitung wurde das Kunstinstitut in Boston zum Ur- und Vorbild dessen, was sich heute unter dem Begriff Medienkunst weltweit etabliert hat. Man kann die Wirksamkeit des Pioniers Otto Piene gar nicht hoch genug einschätzen. Demnächst wird er 85 Jahre und das ZKM widmet ihm gerade eine Ausstellung in Karlsruhe.

"ttt" hat Otto Piene getroffen und findet, die Zeit ist längst reif, ihn wiederzuentdecken.

Autorin: Stefanie Appel

Text des Beitrags:

Otto Piene hat die Kunstwelt verändert. Aber eine populäre Kunstikone ist er nie geworden. Dabei waren seine Werke schon immer seiner Zeit voraus. In Deutschland legendär: Sein Regenbogen, den er bei den Olympischen Spielen in München in den Himmel schoss. 1972 war das, Piene damals 44, und ein Draufgänger: „Manche von den Dingen, die ich tue, sind sogar gefährlich“, sagt er. Gefährlich, weil er eben nicht nur Regenbögen aufblies, sondern auch Leinwände flambierte. Jetzt hängen diese Feuerbilder in seiner Retrospektive im ZKM in Karlsruhe.

Otto Piene wird bald 85. Maler, Medienkünstler und ein bisschen esoterisch. Seine Arbeiten nennt er „Energiefelder“, warum? „Weil sie Energie übertragen", sagt er, "und die Energie wird bei den Empfängern dadurch wirksam, dass das Publikum lustig wird oder traurig, das heißt die Leute gehen ja ins Museum um sich aufzuladen. Und insofern sind die Bilder Energieproduzenten.“

Kunst muss Aktion sein, das will Piene von Anfang an. Ihm geht es um das spontane, sinnliche Erlebnis. Mit einem Freund hatte der Kunststudent Piene deswegen die Avantgardegruppe ZERO gegründet, in Düsseldorf, 1957. Die ersten Performances finden auf der Straße statt. Zero wie Null, die Nachkriegsgeneration will auch in der Kunst einen Neuanfang. Pinsel und Farbe interessieren Piene deshalb nicht. Er experimentiert mit Lichtquellen hinter perforierten Wänden, nennt sie „Lichtballette“. Das habe mit seiner Jugend zu tun, erzählt Piene. Als der Krieg alle zwang, im Dunkel zu leben: „Als der Krieg vorbei war und Licht war wieder erlaubt. Man konnte wieder Lampen aufstellen. Das war ein unglaublicher Moment der Befreiung, dass man nachts wieder was sehen konnte. Und nicht vor jedem Licht weglaufen musste, weil da doch gleich ein Flieger kam, der da was drauf ballern wollte. Wenn man das existenziell erfährt, ist das wirklich eine sehr wichtige Sache.“

Stroboskoplicht, in den 60ern die modernste Form des Lichts. Piene experimentiert fortan mit allem, was seine Zeit technisch möglich macht, wie etwa „Die Blumen des Bösen“, eine Installation aus dem Jahr 1969. Zur gleichen Zeit überredet er eine WDR-Redakteurin dazu, dieses Kunstwerk im Fernsehen auszustrahlen. Eine Studioperformance mit Publikumsbeteiligung, die Piene am Filmtricktisch elektronisch nachbearbeitet. „Black Gate Cologne“ gilt heute als Meilenstein der Videokunst.

Die neuen Medien eröffnen Piene ganz neue Wege: Boston, USA. An der weltweit führenden Hochschule für technologische Forschung und Lehre, dem MIT, übernimmt er 1974 das Medienlabor für künstlerisch-optische Experimente. Was versprach sich der Künstler Piene von dem Uni-Job?

Otto Piene, 1974: “Dass neue Dinge entwickelt werden können und auch im Lehren entwickelt werden können. Und dass hier die Möglichkeit zur Entdeckung und zur Expansion der Kunst sich sehr deutlich und sehr ermutigend anbietet.“

Piene führt Video, Laser und Holografie als Fachrichtungen ein. Später wird die Welt dieses neue Genre „Medienkunst“ nennen. Und: Er weiß die Ressourcen, die eine Edel-Uni bieten kann, zu nutzen. Piene experimentiert aufwändig, mit Helium, mit Lichtprojektionen. Sky Art – Himmelskunst, nennt er seine spektakulären Schauspiele. Feuer und Licht lassen ihn auch hier nicht los, er schießt pneumatische Skulpturen in den Himmel, die er in der Luft verbrennt. Die Umgebung wird Teil seiner Werke.

Zwanzig Jahre leitet er das Medien-Kunst-Labor am MIT und macht es zu einem der wichtigsten Forschungs-Zentren weltweit. Die kongeniale Verbindung von Kunst, Natur, Wissenschaft und Technik ist seine große Lebensleistung.

In Deutschland aber steht eine seiner schönsten Arbeiten: Diese überdimensionale Grubenlampe, die er vor ein paar Jahren auf der Zeche Moers gebaut hat, majestätisch über der Stadt: „Das Geleucht“. Und wieder spielt das Licht die zentrale Rolle.

Demnächst will Otto Piene auch noch einmal seine Sky Art in den Himmel über Berlin steigen lassen, vom Dach der neuen Nationalgalerie aus: „Das ist also schon, zumindest theoretisch, genehmigt. Und das werden wir dann machen, ja. Und ich freu‘ mich drauf.

Wir uns auch. Die Zeit ist überfällig, diesen Mann und seine Kunst im ganz großen Stil zu feiern.

cubus kunsthalle, duisburg
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)
47051 Duisburg

Tel 0203-26236 www.cubus-kunsthalle.de
22.4.2013 bis 16.6.2013

Vorbesichtigung ab dem 13.3.2013 mi-so 14-18h
mi-so 14-18h

Führungen nach Voranmeldungen

Schulklassen werden gebeten, sich zu den museumspädagogischen Mit-Mach-Programmen  anzumelden

Kinderworkshops an den Wochenenden jeweils 14-16.30h, Anmeldung erbeten

 

 
Otto Piene wird 80
08.04.2008| Rheinische Post (Anja Katzke)

Moers (RP) Otto Piene, dem die Stadt Moers die auf der Halde Rheinpreußen realisierte Lichtinstallation „Landmarke Grubenlampe“ verdankt, wird 80 Jahre alt. Die Cubus Kunsthalle in Duisburg widmet ihm eine Einzelausstellung.

weiter …
 
Kunstmarkt 2012

 

 

Kunstmarkt 2012

14.12.2012 – 24.2.2013  

 

ab dem 2.2.2013 wieder Workshops für Kinder an den Wochenenden

 

 

Holger Albertini, Regina Bartholme, Hildegard Bauschlicher, Andrea Bender, „RABE“ Rainer Bergmann, Sigrid Beuting, Stacey Blatt, Brigitte Böckmann-Jennen, Fee Brandenburg, Klaus-Dieter Brüggenwerth, Chinmayo, Jochen Duckwitz, Mareike Engelke, Petra Ellert, Bernd Engberding, Annette Erkelenz, Andrea Fehr, Ralf Grossek, Claudia Grundei, Fritz-Josef Haubner, Ralf Henne, Ernst G. Hermann, Elisabeth Höller, Friederike Huft, Ioan Iacob, Bernd Jußenhoven, Jörn Kempfer, Michael Kiefer, Gerd Kiesling, Evangelos Koukouwitakis, Barbara Koxholt, Renate Krupp,  Günter Kühn, Kuno Lange, Britta Lauer, Wolf Diethard Lipka, Roger Löcherbach, Gerhard Losemann, Lukas Loss, Martina, Meyer-Heil, Josef Müller, Sigrid Neuwinger, Wulf Nolte, Heinz Pollmann, Ralf Raßloff, Andreas Richter, Eckhard Rosenau, Kathrin Roth, Angelika Ruckdeschel, Will Rumi, Angela Schäfer, Martin Schmitz, Wilfried Schaus-Sahm, Cornelia Schweinoch-Kröning, André Schweers, Thomas Seyffert, Claudia Sper, Angelika Stienecke, Regine Strehlow-Lorenz, Günter Thorn, Ines van der Ende, Ulrike Waltemathe, Barbara Wolf

 

Oft trifft man wen, der Bilder malt,

viel selt’ner wen, der sie bezahlt.

W. Busch

 

Ändern  Sie  das  durch den Kauf einer Arbeit während des Kunstmarkts in der cubus kunsthalle vom 14.12.2012 bis zum 24.2.2013.

 

64 Künstler stellen beim diesjährigen Kunstmarkt aus

Auch in diesem Jahr bietet die cubus kunsthalle wieder Duisburger Künstlern und Künstler aus dem Duisburger Umfeld ein Forum, Ihre Arbeiten parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt einem breiten Publikum vorzustellen.

 In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler (IG) präsentiert die cubus kunsthalle eine Ausstellung, die dem Besucher einen Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt vermittelt. So bietet die Ausstellung Einblicke in die unterschiedlichen Sparten bildnerischer Gestaltungstechniken und zeigt, dass das künstlerische Potential nicht nur am jungen Alter und damit der Entwicklungsfähigkeit eines Künstlers gemessen werden kann. Die cubus kunsthalle bietet nicht nur jungen Künstlern ein Forum, sie möchte auch ganz bewusst auf die Arbeit eingesessener Künstler hinweisen. Neben Malereien, Zeichnungen, Fotografien werden auch Plastiken und Kurzfilme gezeigt. Damit für jeden Geldbeutel etwas Passendes angeboten werden kann, belaufen sich die Preise der Werke der über 50 Künstler zwischen 50,00 – 500,00 €. Aufgrund des guten Zuspruchs im letzten Jahr wird wieder eine Videolounge für Kunstkurzfilme eingerichtet. Dort können Besucher verweilen, um sich die Filme anzusehen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

 Die cubus kunsthalle nutzt diese Vielseitigkeit künstlerischen Gestaltens, auch  um Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Techniken im Bereich der bildenden Kunst zu vermitteln. Während des Kunstmarkts werden samstags von 15-17 Uhr Workshops für Kinder angeboten. Unter der Leitung von Duisburger Künstlern werden Kids an kreatives Gestalten und künstlerisches Arbeiten herangeführt. Die Teilnehmer erproben verschiedenste künstlerische Techniken und können dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Eine Rallye über den Kunstmarkt führt die Kinder auf spielerische Art an die dort präsentierte Kunst heran. Während die Kinder künstlerisch gestalten, können die Eltern gemütlich über den Kunstmarkt, über den angrenzenden Weihnachtsmarkt bummeln oder aber in den umliegenden Innenstadtgeschäften shoppen.

Einladung

zur Eröffnung des Kunstmarkt  2012 am Freitag, dem 14.12.2012 um 19h

 

geöffnet mi-so 14-18h u.n.V.

 

 

 

 


 

Workshops für Kids

                             

Die cubus kunsthalle bietet ab dem 2.2.2013 wieder an den Wochenenden Workshops für Kinder an. Unter der Leitung der Kunstschaffenden Gabi Schwarz werden Kids an kreatives Gestalten und künstlerisches Arbeiten herangeführt. Dabei werden verschiedenste künstlerische Techniken erprobt und der Fantasie freien Lauf gelassen.

Eine Rallye über die jeweils laufende Ausstellung in der cubus kunsthalle führt die Kinder auf spielerische Art an die dort präsentierte Kunst heran. Z.Zt. läuft der Kunstmarkt, eine Ausstellung mit Werken von 64 Duisburger und regionaler Künstler, deren Spektrum den Bogen von Zeichnungen, Malerei, Fotografie zur Plastik und Skulptur spannt und spannende Begegnungen mit der bildenden Kunst verspricht.

Während die Kinder künstlerisch gestalten, können die Eltern gemütlich durch die Ausstellungen der umliegenden Museen gehen, durch die Innenstadt bummeln, oder sich im angrenzenden café museum kulinarisch verwöhnen lassen.

 

Die Workshops finden samstags und sonntags jeweils von 14.00–16.30h statt.

Telefonische Anmeldung in den Öffnungszeiten mi-so 14-18h unter 0203/26236 ist erwünscht, kurzfristig können Restplätze vergeben werden.

Der Materialkostenbeitrag beträgt 3,00 €.

 

                                                               cubus kunsthalle

                                                               Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)

47051 Duisburg

0203-26236 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

                                                               www.cubus-kunsthalle.de

 

 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 4 von 6
 
   
   
Mit freundlicher Unterstützung unserer Sponsoren:

duisport