Workshop – Mein Salvator Mundi mit A. Ruckdeschel – Samstag, 13. + Sonntag, 14.7. , 14-18h

MitMachAtelier begleitend zur Leonardo Ausstellung

Wir erlernen  historische und künstlerische Techniken  der Druckgrafik. Die künstlerischen Drucktechniken  des Tiefdrucks sind mit Beschluss der Deutschen Unesco Kommission im März 2018 in das bundesweite Verzeichnis des „immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen worden. Seit 1500 ist der Kupfertiefdruck bekannt. Wir erlernen die Technik der Kaltnadelradierung mit verschiedensten Werkzeugen, sowie den Umgang mit der Kupfer/ Zinkplatte. Außerdem werden wir die künstlerischen Druckverfahren genauer erkunden. Unser Thema ist zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci das berühmte, ihm zugeschriebene Gemälde „Salvator Mundi“. Wir werden unseren eigenen „Heiland der Welt“ suchen/finden/erfinden.

Den Kurs leitet die Künstlerin und Musikerin aus Duisburg Angelika Ruckdeschel.  Sie betreibt seit 20 Jahren die Druckwerkstatt „Alte Roßschlachterei“ in Duisburg Neudorf. Ihre Schwerpunkte sind traditionelle und künstlerische Drucktechniken.

Bitten um Anmeldung unter:

info@cubus-kunsthalle.de 

 

Die Zeitmaschine – Ein Abenteuer-Filmprojekt

Zeitreisen sind unsicher und die Maschine verhält sich auch nicht immer, wie man hofft.
Unsere Zeitmaschine ist 3,57 m lang und 80 cm breit. Sie wurde von den beiden weltweit einzigen Zeitmaschinenspezialisten aus Afghanistan und Syrien gebaut und landet am 22. Juli in der cubus kunsthalle in Duisburg.
Lass dir das nicht entgehen!

Warum? Wir drehen einen Film. Über Zeitreisen. In die Zukunft oder die Vergangenheit. Über Irrfahrten, unglaubliche Begegnungen oder Bruchlandungen. Vielleicht treffen wir Zyklopen aus Homer Odyssee, den längst verstorbenen Leonardo da Vinci oder Gerhard Mercator.

Ihr seid gefragt! Als DarstellerInnen, DrehbuchtautorInnen, GeschichtenerfindenInnen und ExpertInnen für Geschichte und Zukunft.

VERANSTALTUNGSORT

cubus kunsthalle
Friedrich-Willhelm-Straße 64 I 47501 Duisburg

TERMINE & ANMELDUNG
Mo 22.07.2019 bis Fr 26.07.2019
jeweils von 10:00-16:00 Uhr

Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Anmeldung verbindlich!

Anmeldung beim Künstler Peter Eisold
-0208 3881663
-peter@sonarcities.org

Anmeldung in der cubus kunsthalle
-0203 26236
-info@cubus-kunsthalle.de

ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Stadt Duisburg I Amt für Schulische Bildung

Teilnahme Kostenlos

Petra Müller I Mona Bratrich
Ruhrorter Str. 187 I 47119 Duisburg
0203 2834996

 


„Yang Zeng“ 17.08 – 29.08.2019 – Trümmer der Wirklichkeit – Eröffnung: FR, 16.08.2019 um 18 Uhr – Eintritt frei / Entree free –

Öffnungszeiten / opening hours:

mittwochs – sonntags /  wednesday – Sunday

14 h – 18 h – Eintritt frei / Entree free 

Die Ausstellung wird am 16.8.2019 um 18h eröffnet.

Grußworte spricht Volker Mosblech, Bürgermeister der Stadt Duisburg

Ein Pavillon am See, weiße Tempel, im Kreis drehende Karusselle, fahrende Züge, unverkennbare Kalligrafie, aus alten Wandgemälden entsprungene Figuren, Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg, Tänzerinnen. In Zeng Yangs Gemälde tauchen verschiedenste Figuren auf. Sie werden auf unterschiedliche Art und Weise miteinander kombiniert, überkreuzen und verdichten sich, erscheinen allesamt montagehaft auf der Leinwand. Yang kombiniert die scheinbar zusammenhanglosen Figuren wieder und wieder in seinen unterschiedlichen Arbeiten, wobei zwischen Ihnen eine bewusste Distanz gewahrt bleibt. Das optisch Vertraute bleibt stets distanziert.
Normalerweise entstehen Geschichten, Sinnzusammenhänge, wenn Personen die Bühne des gemalten Bildes betreten. Der Regisseur, der Maler, erfindet sie nicht ohne Grund, lässt sie nicht vergebens auf die Bühne treten. Die Personen in Yangs Arbeiten jedoch scheinen beziehungs-, empathie- und schwerelos, immer darauf bedacht, die Distanz untereinander und zwischen sich und dem Betrachter zu wahren und erinnern dadurch an Arbeiten des frühen Surrealismus. Doch Zeng Yangs Intention liegt nicht in den Deutungen von Unbewussten und Träumen, ganz im Gegenteil, als Künstler kreiert er mit seinen Bildern einen Rahmen, gleich eines Werkzeugs, mit dem er die Wirklichkeit wahrnimmt und darüber hinaus, deren Grenzen erweitert.
In diesem abgesteckten fiktiven Rahmen lässt sich Wirklichkeit deuten, lassen sich zeitgleiche, simultan stattfindende Zusammenhänge aus verschiedenen kulturellen Ereignissen erahnen sowie ihr historischer und politischer Kontext. Die Wirklichkeitsebene in seinen Bilder besteht weder aus der Darstellung einer konkreten Nacherzählung noch handelt es sich um Augenzeugnisse, sondern er wirft eine makroskopischen Sicht darauf, wie die Wirklichkeit entsteht. Die scheinbar vom heutigen Alltag weit entrückten und entfremdeten Figuren, sind in gewissem Sinn, Wegweiser für den Betrachter, Realität zu erkennen. Sie führen zur Essenz, zur Quelle des Realen.
“Trümmer der Wirklichkeit“ ist ein Sichtwinkel auf die Wirklichkeit. Es ist die Sicht des Künstler auf seine Wirklichkeit, die gleichwohl abwesend und irreal erscheint. Jene scheinbar wirklichkeitsfernen, und dadurch abwesenden, Figuren werden auf der Bildfläche zu penetranten Anwesenden, die unseren Blick besetzen. Als wolle der Künstler uns hier ein Paradoxon beschreiben, dass die Wirklichkeit durch ihr Ausbleiben existiert.

Die Wirklichkeit, in Zeng Yangs Augen, ist sowohl ein kultureller, als auch ein polithistorischer Begriff. Kein Individuum existiert eigenständig, sondern ist schon von Geburt an mit der Welt durch tausende Fäden verbunden. Aus all diesen Verbindungen setzt sich seine Wirklichkeit zusammen. Zeng Yang wuchs in China während der Reform- und Öffnungspolitik auf, erlebte 30 Jahre gesellschaftlichen Wandel. Begleitend zu jeder gesellschaftlichen Reform herrscht immer ein Wettstreit zwischen alten und neuen Wertvorstellungen, zwischen Geschichte und Zukunft. Die chinesische Reformpolitik ist nicht nur ein Diskurs zwischen alt und neu, sie ist auch ein Abwägen zwischen Tradition und neuer Praxis angesichts einer Gesellschaft mit mehr Offenheit. Zwischen Tradition und Gegenwart, Geschichte und Wirklichkeit, Regionalisierung und Globalisierung, die Entscheidung zwischen den Polaritäten ist sowohl für Yang als auch für viele Chinesen kein einfaches ankreuzen zwischen A und B. China, im Nachgang der Reformzeit, hat bereits eine Glanzleistung vollbracht, und erfüllt sich nun scheinbar den Renaissancetraum, wovon viele Generationen träumten. Der chinesische Künstler Zeng Yang bleibt jedoch wie ein ungerührter, distanzierter Beobachter all diesem gegenüber: dem bereits verwirklichten wirtschaftlichen Aufschwung, dem versprochenen Wiederaufleben des Volkes. Beides wirkt eher wie ein Nachklang einer alten Geschichte. Die Wirklichkeit ist wie ein Haufen Trümmer, der darauf wartet, zusammengekehrt und wiederaufgebaut zu werden.

Dr. Claudia Schaefer
Duisburg, im Juli 2019

cubus kunsthalle, duisburg
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)
47051 Duisburg
mi-so 14-18h

 

Ausstellung im Schüleratelier – Vernissage 23.11.2018 vom FAL – Berufskolleg Duisburg

Art @ FAL – FAL @ cubus kunsthalle:

Ausstellung und Verkauf von Arbeiten aus der Prima-Klima-Projektwoche des FAL-Berufskollegs Duisburg

Am Freitag, den 23.11.2018 ab 14 Uhr feiert das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg (FAL-BK) die erste Vernissage in der cubus kunsthalle Duisburg. Die Vernissage stellt den Beginn einer dauerhaften Kooperation zwischen der cubus kunsthalle und dem FAL-BK dar. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch die Möglichkeit, ihre künstlerischen Arbeiten als Ergebnisse der Prima-Klima-Projektwoche über einen längeren Zeitraum im Schüleratelier der cubus kunsthalle auszustellen und zu verkaufen. Anschließend werden die Arbeiten auch beim jährlichen Kunstmarkt der cubus kunsthalle zu sehen sein.
Ausgestellt sind in diesem Jahr zwei Design-Projekte des Berufskollegs mit dem Thema „Stencils“ (Schablonenkunst). Die Gestaltung der Arbeiten erfolgte in Anlehnung an die Kunst von berühmten Street-Art-Künstlern wie Banksy. Sie knüpft direkt an die aktuelle Ausstellung des „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel in der cubus kunsthalle an, die am Finissage-Wochenende unter dem Motto „Gemeinsam mit dem Bananensprayer Kunst machen!“ abgeschlossen wird. Der Bananensprayer wird hierzu am 23. und 25.11.2018 jeweils von 15 bis 18 Uhr vor Ort mit Interessierten Mitmach-Kunstaktionen durchführen und personalisierte Werke anfertigen und verkaufen. Außerdem wird er den cubuscaravan im cubusgarten zur mobilen Volksbanane (Bananenmobil) umgestalten.

Die rund 20 Leinwandarbeiten der Schülerinnen und Schüler im Format 40 x 40 cm orientieren sich in ihrer Gestaltung an den politkritischen Werken von Banksy und Baumgärtel und behandeln inhaltlich Themen und Motive, die der Klasse wichtig sind. Hier lassen die zukünftigen Gestalterinnen und Gestalter gehörig Dampf ab und geben ihre Meinung zur aktuellen Politik preis. Das zweite in der cubus kunsthalle ausgestellte Design-Projekt des FAL-BK, ist ein Kalender-Kochbuch. Es wurde von der Gestaltungsklasse und der Internationalen Förderklasse gemeinsam konzipiert und ebenfalls im Stil des „Bananensprayers“ Baumgärtel gestaltet. Das Kalender-Kochbuch stellt eine Verbindung aus regionalen und saisonalen Zutaten und einem kunterbunten Mix internationaler Küchen dar.

 

Stencils – Was soll das denn sein?
Die Verwendung von Schablonen stellt ein uraltes Kunstverfahren dar, das um die Jahrtausendwende in der neuen Kunstgattung Street Art (oder auch Urban Art) sein großes Comeback erlebte. Ein weltberühmtes „Gemälde“, bei dem diese Technik verwendet wurde, ist das „Mädchen mit Ballon“ des britischen Street-Art-Künstlers Banksy. Das Bild erlangte in den vergangenen Wochen durch die Schredder-Aktion, die eine Kritik an Kunstdistribution darstellen sollte, einen noch größeren Kult-Status in der Kunst-Szene. Der Wert des geschredderten Werks verdoppelte sich auf über eine Millionen geschätzte Euro.

Verkauf des Kalenders und der politischen Arbeiten
cubus Kunsthalle, ab Freitag, 23.11.2018, 14-18 Uhr

 

Tag der offenen Tür am FAL-BK, Samstag, den 24.11.2018, 10-14 Uhr (Carstanjenstr. 10, 47057 Duisburg)
FAL-Stand auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt, Montag 17.12.2018 und Dienstag 18.12.2018, Nähe McDonald‘s

Alina Vieten, Julia Doppelfeld

25.11.2018 zur FINISSAGE – Die Volksbanane.

Ein Projekt von Bananensprayer

Thomas Baumgärtel & Ihnen!

Seit über 30 Jahren ist seine Spraybanane sichtbar im öffentlichen Raum. Kunstorte, die er für bemerkenswert hält, zeichnet er mit der Banane aus – weltweit. Nun können Sie gemeinsam mit Thomas Baumgärtel Ihr eigenes Kunstobjekt gestalten: Die Volksbanane für Jedermann. Der Bananensprayer hat auf 999 Holztafeln seine berühmte Banane gesprayt. Jede einzelne per Hand. Die dazugehörige Aussage liegt nun ganz in ihrer Hand. Sie selbst bestimmen, wer oder was Banane ist. Am 25.11. wird Thomas Baumgärtel Ihren Text auf die von ihm vorgefertigte Holztafel schreiben und es wird so Teil eines Gesamtkunstwerks. Alle 999 Werke, natürlich nummeriert und handsigniert, werden am Ende auf seiner homepage abgebildet sein.

Das Gemeinschaftskunstwerk im Format 18 x 24 cm können Sie direkt während der Finissage für 199 Euro erwerben.

IT WAS 50 YEARS AGO TODAY – Peter Bursch. Bröselmaschine 50- jähriges Jubiläum 24.8. – 16.9.2018

BRÖSELMASCHINE – 50 Jahre musikalisches Abenteuer von Duisburg in die Welt

Austellungseröffnung:

24.08.2018 

19 Uhr

1968 wurde die Duisburger Band Bröselmaschine von dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und dem Duisburger Künstler Willi Kissmer gegründet. Die Bandmitglieder spielten nicht nur zusammen, sie lebten auch gemeinsam in einer Kommune, ganz nach dem Vorbild der legendären Kommune 1 in Berlin. Ende der 1960er Jahre galt die Bröselmaschine zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten neben den beiden Gründern Lutz Ringer, Jenny Schücker und Michael Hellbach. Peter Bursch erinnert sich: „Wir fingen in einer Zeit an, als vieles im Umbruch war. Wir wollten nicht so werden wie unsere Eltern, wir wollten neue Lebensformen ausprobieren und natürlich uns musikalisch keine Grenzen setzen. Wir spielten schon vorher in Duisburg in verschiedenen Bands und hatten die Idee im Herbst 1968 in eine gemeinsame große Wohnung (Kommune) zu ziehen, wo wir auch alles was wir wollten, ausprobieren konnten. Wir hatten das Glück, dass wir kurz vorher auf dem ersten großen Rock-und Folkfestival in Deutschland, den Essener Songtagen, Rolf-Ulrich Kaiser kennen lernten, der uns spontan einen Plattenvertrag anbot. Er war damals einer der wichtigsten Förderer der ersten deutschen Rockszene. Damals gab es noch keine Veranstalter und keine Agentur für eine deutsche Band, die eine eigenwillige Musik machte. Wir mussten alles selbst entwickeln, mit vielen positiven und negativen Erfahrungen. Die Engländer und Amerikaner nannten das später Krautrock, weil es aus Deutschland kam und einen eigenen Stil hatte. Seit dieser Zeit hat diese Duisburger Band in ganz Europa und den USA getourt, mehrere Platten, DVDs und Live-Aufnahmen veröffentlicht, im WDR Rockpalast und beim Aufruhr-Festival live im Fernsehen gespielt, viele Jahre den Ostermarsch in Duisburg eröffnet, das bekannte Jugendzentrum Eschhaus mit gegründet, und auf vielen Festivals mit international bekannten Bands gespielt.“
Vom 24.8. – 16.9.2018 präsentiert die cubus kunsthalle zum 50. jährigen Jubiläum die Ausstellung IT WAS 50 YEARS AGO TODAY mit einer Foto- und Filmdokumentation und Instrumenten der Band. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Stationen der Duisburger Erfolgsband und zeigt Originalplakate, Fotos und weitere Ausstellungsobjekte.
Parallel dazu spielt BRÖSELMASCHINE live am 26. August 2018 beim Sommerfest im LehmbruckMuseum und am 29. August auf der Freilichtbühne in Mülheim.

 

Weitere Erinnerungsstücke werden gesucht!

Darüber hinaus rufen wir Zeitzeugen auf, sich mit Erinnerungsstückenvon der Band und an ihren Konzertauftritten -gerne auch im legendären Eschhaus- an dieser Ausstellung zu beteiligen. Das können alte Konzerttickets, Fotos, Autogrammkarten, Plakate, oder Geschichten von Ereignissen sein, die in die Ausstellung einfließen. Durchforsten Sie ihre Schubladen, Keller oder Dachböden – wir sind gespannt auf Ihre Fundstücke! Wir sind sehr neugierig, was alles auf diese Weise wiederentdeckt werden wird und freuen uns auf eine breite Resonanz der Duisburger Bürger.
Schicken Sie uns eine E-Mail mit einer Objektbeschreibung (gern mit Foto) an: schaefer@cubus-kunsthalle.de

 

 

Kennen Sie schon unser Projekt? -Das Schüleratelier –

Über 17 Jahre lang veranstaltete die cubus kunsthalle im Duisburger Kantpark Kinder-Mit-Mach-Ausstellungen, die sich in erster Linie an die Duisburger Schulen richteten und Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Kulturen näher brachten.
Interaktive Ausstellungen, wie „Der Fliegende Koffer. Eine Reise nach Ghana“,1995, „Der Fliegende Teppich. Eine Reise in den Orient“, 1997 und 2002, „Mercado Forestal. Eine Reise in den Regenbwald“, 2001, „GAMBIA. Eine Reise ins Land der sprechenden Trommeln“, 2003, „…und lassen Deutschland Deutschland sein… Der Traum vom neuen Glück in Amerika“, 2004, konnten das Interesse der Kinder und Jugendliche für andere Kulturen fördern und wurden von vielen Schulklassen besucht. Darüber hinaus zeigt sich, dass die künstlerischen Unterrichtsfächer eine Stärkung durch außerschulische Angebote benötigen, um das Interesse an Kunst und Kultur bei den Schülern zu wecken und wach zu halten.
Parallel dazu betrieb die Schulkulturkontaktstelle der Stadt Duisburg seit 1999 in leerstehenden Räumen des Averdunk-Centers ein Schüleratelier, in dem kreative Workshop und Unterrichtsergebnisse, die im schulischen Kontext entstanden sind, ausgestellt werden konnten. So wurde das Duisburger Kunst- und Kulturleben fast 20 Jahre vom Averdunk-Center aus mit wunderbaren authentischen Schülerausstellungen bereichert. Was aber stets blieb, war der Wunsch, die junge „Kunst und Kultur“, die an Schulen entsteht, an einem anerkannten Kunst- und Kulturort der Stadt zu präsentieren, um so das Interesse an der zeitgenössischen Kunst weiter zu fördern.
Durch die Kooperation zwischen der Schulkulturkontaktstelle der Stadt Duisburg und der cubus kunsthalle ist dies nun gelungen!
Am 26.01.2018 wird im Rahmen des Neujahrsempfangs der cubus kunsthalle das ‚cubus schüleratelier‘ durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, Herrn Thomas Krützberg, eröffnet. Dazu lädt die cubus kunsthalle alle Interessierten Bürger, Lehrer, Künstler und Kunstfreunde herzlich ein.
Die erste Ausstellung des Schülerteliers zeigt Werke der Sonnenschule/Schule – die in einem KuS-Projekt mit der Künstlerin Christel Klarhöfer entstanden sind -, Werke der Erich-Kästner-Gesamtschule – die in Kulturagenten-Projekten mit den Künstlerinnen Suria Kassimi und  Regina Bartholme entstanden sind – und einen Trickfilm von 10-14-jährigen Besucherinnen eines Kulturrucksack-Projektes mit Zhenia Couso Martell.
Darüber hinaus kann ebenfalls die Ausstellung Kunstmarkt im Rahmen der Veranstaltung besucht werden, die noch bis zum 4.2.2018 läuft und dann von einer Accrochage Duisburger Künstler bis zum 8.4.2018 abgelöst wird.
cubus kunsthalle, Dr. Claudia Schaefer
Schulkulturkontaktstelle, Petra Müller

 

 

 

Kunstmarkt 2014

 

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56 Duisburger Künstler geben Einblicke in ihr aktuelles Schaffen
Der Duisburger Kunstmarkt in der cubus kunsthalle findet alljährlich parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt statt und ist seit über 10 Jahren ein fester Bestandteil im städtischen Kulturprogramm. Er bietet vorrangig der Duisburger Künstlerschaft eine Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen und gibt dem interessierten Besucher Einblicke in das Duisburger Kunstschaffen. Der Kunstmarkt wird auch in diesem Jahr wieder in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler organisiert und gibt einen guten Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt.
Die gute Resonanz der Kunstmärkte in den vergangenen Jahren, zeigt, dass sich Kontinuität auszahlt und Besucher aus den angrenzenden Städten in unsere Stadt kommen, um die hier ausgestellte Kunst zu sehen und im Idealfall auch erwerben.
Die Kunstwerke belaufen sich preislich zwischen 50 und 500 € spannen den Bogen über Malerei, Grafik, Zeichnung, Fotografie zur Skulptur und Plastik.

Ein besonderes Schmankerl des diesjährigen Kunstmarkts ist die Einführung der Mercatorkugel, die mehr als eine Praline darstellt. In Anbetracht der städtischen Sparmaßnahmen bei freiwilligen Leistungen, zu denen auch die Förderung der freien Kunst zählt, werden vom Verkauf der Mercatorkugel 30% dem Kulturbeirat zugeführt, der damit Projekte Duisburger Kulturschaffender fördert. Die Künstler des Kunstmarkts wurden im Vorfeld dazu aufgefordert sich – zusätzlich neben Ihren Kunstwerken, die zum
Kunstmarkt gezeigt werden – mit einer Arbeit zum Thema Mercator an der Aktion zu beteiligen. Am 14.12.2014 pünktlich zur Eröffnung des Kunstmarkts können die Mercator Arbeiten im Kunstkabinett besucht werden und gleichsam die Mercatorkugel für fünf Euro erworben werden. Darüber hinaus nimmt das Café Dobbelstein, in dem die Mercatorkugel ebenfalls käuflich zu erwerben ist, zusätzlich auch gerne Bestellungen an.

Der Kunstmarkt wird am 14.12.2014 um 16h durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg,
Thomas Krützberg eröffnet und kann dann
von mi-so von 14-18h bei freiem Eintritt besucht werden.
cubus kunsthalle, duisburg
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)
47051 Duisburg
0203-26136
www.cubus-kunsthalle.de

Kunstmarkt 2013

Kunstmarkt 2013

29.11.2013 – 26.1.2014
cubus kunsthalle, duisburg

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Der Duisburger Kunstmarkt in der cubus kunsthalle findet alljährlich parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt statt und ist seit 12 Jahren ein fester Bestandteil im städtischen Kulturprogramm. Er bietet vorrangig der Duisburger Künstlerschaft eine Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen und gibt dem interessierten Besucher Einblicke in das Duisburger Kunstschaffen.
Die cubus kunsthalle ist eine freie Initiative Duisburger Bürger und wird von einem Förderverein, dem Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in der cubus kunsthalle e.V., und dem ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiter und Geschäftsführung getragen. Der Kunstmarkt wird auch in diesem Jahr wieder in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler organisiert und gibt einen guten Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt.
Die gute Resonanz der Kunstmärkte in den vergangenen Jahren, zeigt, dass sich Kontinuität auszahlt und Besucher aus den angrenzenden Städten in unsere Stadt kommen, um die hier ausgestellte Kunst zu sehen und im Idealfall auch erwerben.

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Kunstmarkt 2011/ACCROCHAGE bis zum 9.3.2012

10 Jahre Kunstmarkt. 2001-2011

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59 Künstler und 4 Filmemacher zeigen im Jubiläumsjahr vom 10.12.2011 bis zum 22.1.20012 Arbeiten begleitend zum Duisburger Weihnachtsmarkt. Der Kunstmarkt ist damit längst eine feste Einrichtung im städtischen Kulturleben geworden und gibt einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen unserer Stadt. Wie in jedem Jahr, können die gekauften Arbeiten sofort mitgenommen werden und so pünktlich einen Platz unter dem Tannenbaum einnehmen. Die Künstler füllen die leeren Stellen gerne wieder auf. Im Idealfall finden Sie im Januar eine völlig andere Ausstellung vor als zum Eröffnungstag.

Dass die cubus kunsthalle und mit ihr der Kunstmarkt  ohne großen Etat, basierend auf privatem und ehrenamtlichem Engagement, realisiert wird, ist das eigentlich Bemerkenswerte. Mit einem ordentlichen Jahresetat im Rücken wäre dies keine große Leistung. Daher gilt unser besonderer Dank den Künstlern, die geholfen haben, den Kunstmarkt in diesem Jahr mit einzurichten: Elisabeth Höller und Stacey Blatt. Dank geht gleichermaßen an unsere Sponsoren, die den Kunstmarkt wieder ermöglicht haben: Die Sparkasse Duisburg, die König Brauerei, zwei, die von Anfang an dabei waren, duisport, die Pensionskasse der Deutschen Wirtschaft, Sinalco und das Casino Duisburg. Ohne diese verlässlichen Partner hätten wir das Jubiläumsjahr nicht erreichen können. Wie es weitergeht, werden wir immer wieder gefragt. 15.000 €  Jahreszuschuss waren nie viel, aber ohne sie wird es schwerer werden. Daher hoffe ich sehr, dass der Kreis der verlässlichen Partner noch wachsen wird.

Die freien Kulturschaffenden müssen in diesen schweren Zeiten, in denen keine Mittel mehr für die freie Kultur zur Verfügung gestellt werden, enger zusammenrücken. Daher haben wir auch vor kurzem unseren Veranstaltungsraum wieder einem Musikveranstalter zur Bespielung zur Verfügung gestellt. Eckart Pressler organisiert seit November wieder regelmäßig Konzerte  im Hause und wir dürfen uns auf viele Highlights im kommenden Jahr freuen.

Natürlich wünschen wir uns für die Zukunft, dass unsere Arbeit von den Bürgern dieser Stadt auch weiterhin geschätzt wird und sich dies nicht nur in einem Besuch, sondern ebenfalls in einer gesicherten finanziellen Situation niederschlägt.

geöffnet mi-so 14-18h