Kulturrucksack: Workshops  mit der Bildhauerin Heike Walter • Zeitraum siehe Beitrag

Kulturrucksack NRW in der cubus kunsthalle, duisburg

Workshops  mit der Bildhauerin Heike Walter

Bildhauerei – Erfahrungen und abenteuerliche Entdeckungen

 

Dieser spannende Workshop ermöglicht Euch mit Materialien wild  und unkonventionell herum zu probieren bis hin zur Herstellung eigener Formen.

Ihr erfahrt  in einer kurzen Einführung von verschiedenen Kulturen u.a. der der Steinzeit, der Griechen, Römern ,  Asiaten und der Ägyptern, die heute noch Bildhauern als Vorbilder dienen.

 

Ebenso von wundervollen Skulpturen und Plastiken der Künstler der klassischen Moderne Pablo Picasso, Henry Moore, Alberto Giacometti, Tatlin und Hans (Jean) Arp und Josef Beuys Von ihrer Formvollendung lassen wir uns inspirieren und zu eigenen  Ausdrucksweisen führen.

Wollt Ihr eigene Bildnisse,  auf abenteuerlichen Wegen formen?  Mögt Ihr Eure künstlerische Erfahrung mit dieser neuen, jungen Künstlergemeinschaft teilen?

Habt Ihr Lust die Geheimnisse der großartigen Meister aus den Ateliers zu lüften?  Seid Ihr neugierig auf Eure eigene Formensprache?

Dann meldet Euch bald an und sichert Euch einen Platz in unserem Bildhauer-Workshop!

Wir haben sechs fortlaufende Aktionen, an denen wir uns treffen.

  1. Samstag, den 11.März 2023 von 14.30 bis 17.30 Uhr werden wir aus Picassos Kubischer Phase einen Kopf mit Schultern aus geometrischen Kuben in Ton modellieren.
  2. Sonntag, den 12. März 2023 von 14.30 bis 17.30 Uhr bauen wir Tatlin ´s Turm  aus Kartonstreifen nach und kleben mit der Heißklebepistole. Das belgische Atomium oder andere Architekturwerke können Euch auch zu eigene Konstruktionen anregen.
  3. Samstag, den 18. März 2023  14.30 bis 17.30 Uhr formen wir Henry Moore`s organische Menschenanmutung mit Maschendraht und Pappmaché. Dabei kommen Eure eigene Formen zum Tragen.
  4. Sonntag, den 19. März 2023 von 14.30 bis 17.30 Uhr  hier beschäftigen wir uns mit Josef Beuys Tierfiguren wie Hase, Fuchs und Wolf. Wir kneten und formen in Wachs.
  5. Samstag, den 25. März  2023 von 14.30 bis 17.30 Uhr beschäftigen wir uns mit Alberto Giacometti`s dürren, bizarren Lebewesen wie Menschen, Windhunde und streunenden Katzen. Aus Draht entstehen Figuren die mit Gipsbinden umwickelt werden.
  6. Sonntag, den 26.März 2023  von 14.30 bis 17.30 Uhr untersuchen wir Hans (Jean) Arp`S organische Abstraktion mit Naturnähe  und wir werden eigene Handschmeichler- Formen in Speckstein feilen.

Ich freue mich auf eine lebhafte Gemeinschaft mit Euch. Wir werden bestimmt viel Spaß und eine spannende Zeit haben.

Eure gefertigten 3 D- Kunstwerke dürft Ihr gerne mit nach Hause nehmen.

Eure Heike Walter

Das Flüstern im Wald • 04 – 19 März 2023

Eine Rauminstallation von Klaus-Dieter Brüggenwerth, Angela Schmitz, Angelika Stienecke

Performance mit Greta Heuveldop: Sonntag, 19. März 15 Uhr

Vernissage: Samstag, 4. März 2023, 14 Uhr

„Ich überlege, mein Bauch entscheidet“ Heinrich Strunk – Nachlassausstellung • 14.05-11.06 23

Heinrich Strunk • 14.05 – 11.06 2023

Alle hinterlassenen Kunstwerke können durch eine Spende von 5-100 Euro erworben werden. 60% der Spenden fließen an die Duisburger Tafel.

Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie herzlich am Sonntag, dem 14.05 2023 um 15 Uhr in die cubus kunsthalle ein.


Zum Leben des Künstlers

Am 05.02.2023 fand das erste ernsthafte Gespräch mit Kai Toss über einen möglichen Ausstellungstermin für den gesamten Nachlass von Heinrich Strunk in der cubus kunsthalle statt. Am darauffolgenden Tag steht die Ausstellung fest: Anfang Mai bis zum 11.06.2023! Möglich gemacht haben dies Kai Toss und Heinrich Strunks langjähriger Freund und Nachlassverwalter Uwe Loss, der den Künstler bereits 1977 an der Duisburger Hochschule kennengelernt hat und der ihm bis zu seinem Tod und darüber hinaus verbunden ist.

Heinrich Strunk (1949 bis 2016) war ein leiser, sensibler Künstler, der das Rampenlicht eher scheute. Er arbeitete immer lieber im Verborgenen, in der Heimlichkeit seines Hinterhofateliers in Duisburg Neudorf. Dennoch konnte ich ihn manchmal davon überzeugen, am alljährlichen stattfindenden Kunstmarkt in der cubus kunsthalle teilzunehmen.

Wir freuen uns sehr darauf seinen Nachlass nun in großem Umfang zeigen zu können.

Heinrich Strunk, 1949 im oberschlesischen Zabrze geboren und mit 17 Jahren in die Bundesrepublik übergesiedelt, machte in den Jahren 1967 bis 1969 eine Ausbildung zum Lichtreklamehersteller. Von 1973 bis 1980 studierte er erst an der damaligen Duisburger Gesamthochschule „auf Lehramt“ und nach dem ersten Staatsexamen von 1982 bis 1990 dann Kommunikationsdesign an der Essener Universität. Anschließend machte er sich selbstständig und arbeitete fortan als freier Künstler. Strunks künstlerische Vorliebe galt der freien Malerei und der Zeichnung. Nach Aussage von Uwe Loss infolge einer Ausstellung im Duisburger SG1 war Strunk ein Vielarbeiter, „sehr produktiv und diszipliniert, was seine Kunst betraf.“ Das Machen war ihm dabei stets wichtiger, als das Ausstellen.

Anlässlich einer Ausstellung im Künstlerhaus an der Goldstraße, die kurz nach seinem Tod von Duisburger Künstlern organisiert wurde, schrieb Peter Klucken in der Rheinischen Post über ihn: “Strunk war kein Künstler, den man in eine Schublade stecken konnte. Wer die vielen kleinformatigen Bilder betrachtet, die nun im Künstlerhaus ausgestellt sind, wird bisweilen an Paul Klees scheinbar kindlich gemalten Werke erinnert, die es allerdings in sich haben. Auch bei Strunk, der ein Design-Studium absolviert hatte, stößt man erst bei genauerem Hinsehen auf das Hintergründige, nur scheinbar Naive.“

Strunk verbindet in seinem Malprozess immer das Innere mit dem Äußeren. Angeregt von der Einfachheit der Formensprache des Einzelnen zur Gesamtheit und Komplexität des Ganzen. Manche Bilder erinnern an Kinderzeichnungen, andere an Art Brut.  Dazu formulierte der Künstler folgendes: „Mit einem Auge nach Außen sehend, mit dem anderen nach Innen. Das Außenauge leitet das Gesehene nach Innen und schafft oft mächtig Eindruck. Mit dem Innenauge beobachte ich, wie sich der neue mit früher gesehenen Eindrücken verträgt, verbindet, korrespondiert, widerspricht oder partout nicht vertragen will. Über solche Paarungen, Abneigungen und Streitfälle, Verbindungsketten, Rhythmen und Kontrapunkte, harte Akzente und stille Umarmungen male ich Bilder.“

Die Ausstellung zeigt, dass der Umgang mit Künstlernachlässen noch nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte. Die obwohl mehrere Vorstöße dazu landesweit und kommunal durch die Kulturbetriebe unternommen wurden. Für viele Hinterbliebene ist es eine bedeutende Aufgabe. Aber auch das sich Trennen und sich von den Arbeiten lösen ist ein langer Prozess. Manche Nachlässe werden bewahrt, landen in Kellern, viele aber auch auf dem Sperrmüll. Die Familie und Freunde von Heinrich Strunk gehen einen anderen Weg. Sie ermöglichen mit dieser Ausstellung, dass Heinrich Strunks Werke weiterleben und viele Menschen mit ihnen in Kontakt treten können. In der Ausstellung können die Werke gegen eine Spende von interessierten Freunden und Besuchern erworben werden. Für jeden ist eine Erinnerung oder ein Kennen- und Schätzenlernen erschwinglich, denn die Spenden fangen bei 5 € pro Din A 4 Arbeit an und sollten 100 € nicht überschreiten.

Bravo, so, wie ich Heinrich Strunk kennen lernen durfte, wäre dies ganz in seinem Sinne gewesen!


Gernot Schwarz

freischaffender Fotograf
1955 geboren in Duisburg Homberg
lebt und arbeitet seit 2011 in Duisburg Ruhrort
ist Gründer des „Ruhrorter Fotoclubs“, der Foto EDITION Ruhrort und des STUDIOS 37
Gernot Schwarz hat das, was einen guten Fotografen ausmacht. Er sieht Dinge, die andere nicht bemerken und weiß, diese in Szene zu setzen. Unbeirrbar und mit der Überzeugung die richtige Einstellung und den ultimativen Ausschnitt gewählt zu haben, drückt er oft unbemerkt und mit einer Sicherheit, die seines Gleichen sucht, auf den Auslöser. Jeder Schuss ist ein Treffer, der uns Betrachter mitten ins Herz trifft. Warum sieht dieser Fotograf mehr als die anderen sehen? Könnte man sich fragen. Doch mit dem Sehen ist es wie mit allen Dingen, man muss es ein Leben lang schulen und manche haben die Intuition und das Talent und andere lernen es nie. Nicht von ungefähr hat Gernot Schwarz den Namenszusatz „das Auge von Ruhrort“ erhalten. Just dieser Gernot Schwarz wurde von Kai Toss, dem Hauptinitiator der Heinrich Strunk NachlassAusstellung eingeladen, das Künstler Atelier zu besuchen – natürlich mit seiner Kamera. Und es gab kein Halten mehr. Schwarz fotografierte mit dem ihm eigenen Blick auf die Dinge alles, was ihm wichtig war. Hauptsächlich die kleinen, scheinbar unscheinbaren Dinge, in denen sich doch das Große widerspiegelt. So, wie im richtigen Leben.
Seine Farbfotografien hängen in der NachlassAusstellung gleichberechtigt neben den Malereien Heinrich Strunks und vermitteln die Authentizität des Künstlerateliers, in dem all die ausgestellten Werke entstanden sind. Zwei Ausstellungen in Einer, zwei Künstler, die sich nie persönlich kennengelernt haben, die sich aber in der außergewöhnlichen Atmosphäre des Ateliers nahegekommen sind.
Danke, Gernot für Deine wunderbaren Fotos.

        

CANTOS – Rainer Bergmann • 24.03-30.04. 2023

Zur Ausstellungseröffnung laden wir alle Interessierte am 24.03.2023 um 19:00 Uhr in die cubus kunsthalle ein, Frau Gisela Luther-Zimmer führt in die Ausstellung ein.

RABE – Rainer Bergmann

CANTOS

24.03. – 30.04.2023

Malen ist Ringen um neuen Ausdruck Anmerkungen zur Kunst von RABE Rainer Bergmann

Der 1943 in Tiengen/Hochrhein geborene RABE Rainer Bergmann ist ein sich ständig neu erfindender Künstler. Die cubus kunsthalle zeigt nun eine retrospektive Ausstellung, die RABE Bergmanns umfangreiches  und so unterschiedliches Werk würdigt.

Ausgebildet an der Kunstakademie Stuttgart schuf er zunächst Stahl- und bemalte Gipsplastiken, die an dünnen Drähten und Bändern aufgehängt wurden. Für den Studenten war die Staatsgalerie Stuttgart ein vielbesuchter Ort, und Oskar Schlemmer, Max Beckmann und Otto Dix waren die Künstler, mit denen sich RABE Bergmann auseinandersetzte. 1968 ging er als

Stipendiat der Studienstiftung an die Düsseldorfer Akademie, in die Stadt mit der damals bundesweit lebendigsten künstlerischen Szene. Seit dieser Zeit lebt RABE Bergmann als Maler und Bildhauer abwechselnd in Duisburg und Italien. Nach dem Umzug ins Ruhrgebiet entstanden zunächst narrative Objekte und Zeichnungen mit regionalen Bezügen. Parallel dazu auch großformatige Ölbilder, die in einer subjektiven Formensprache und surreal-realistischer Manier Themen aus dem Alltag aufgreifen. In ihnen spielt der Gegensatz zwischen seiner naturnah geprägten Heimat und dem industriell geprägten Wohnort Duisburg als Folie für erlebte Umbrüche und Widersprüche eine große Rolle. Veränderung sowohl im thematischen Bereich seiner Kunst wie in den technischen Möglichkeiten war RABE Bergmann immer ganz besonders wichtig. Es entstanden Zeichenserien und Ölkreideschabungen, die er „Blaupausen“ nennt. Danach arbeitete Bergmann wieder verstärkt als Bildhauer und schuf Arbeiten aus Betonguss, die mit gefundenen Artefakten verbunden werden. Ob bei Bildern, Zeichnungen oder Plastiken – immer sind RABE Bergmanns Arbeiten in einer charakteristischen subjektiven Formensprache ein prozesshaftes Befragen der Wirklichkeit. Das führt oft dazu, dass seine Werke ambivalente und wandlungsfähige Emotionen hervorrufen. Dass es RABE Bergmann immer wieder um den „Innenraum“ seiner Figuren geht, der vom Betrachter mit eigenen Erfahrungen abgeglichen werden kann, zeigen auch seine letzten Arbeiten. Bei ihnen handelt es sich um Zeichnungen und Monotypien. Sie sind teilweise sehr dunkel, ja schwarz gehalten und zeigen trotz vieler kleinteiliger Details einen spontanen, gestischen Duktus. Mit ganz reduzierten Mitteln spricht so eine ungeheure Kraft und Wucht aus diesen Blättern. Es ist in letzter Zeit viel Erinnertes, Kindheit, Jugend und Familie, was ihn beschäftigt. Diese autofiktionalen Darstellungen nutzt RABE Bergmann zur Rekonstruktion der eigenen Erinnerung und zur Auseinandersetzung mit der immer aktuellen Frage um die Essenz des Realismus in der Kunst. Trotz seines langen künstlerischen Arbeitens ist RABE Bergmann ein junger, suchender und kämpfender Künstler geblieben. Dabei geht es ihm immer um den kreativen Prozess, um neue Formulierungen bei maximaler Konzentration des Dargestellten ob in der Malerei, der Zeichnung oder der Bildhauerei. Wohin er führt, weiß man nicht. Das macht den Reiz und gleichzeitig auch die Schwierigkeit aus! Man darf gespannt sein, welche Inhalte und welche Technik RABE Bergmann in Zukunft umtreiben. (Gisela Luther-Zimmer)

Sophie Pape – Jeder Kelch ist Wohnung • 04.03-19.03.23

Mit dieser Ausstellung, die parallel zur Duisburger Akzente Ausstellung stattfindet, stellt sich die diesjährige Jahres Stipendiatin der Stadt Duisburg vor. Die 1997 in Berlin geborene Künstlerin studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig hat die Duisburger Jury durch ihre Mindmapping Arbeiten überzeugt.


In ihren Arbeiten beschäftigt sich Sophie Pape mit Darstellungsweisen des menschlichen psychischen Innenlebens. Während des Stipendienaufenthalts knüpft sie an ihre im letzten Jahr begonnene Auseinandersetzung mit der Technik des Mindmappings im Sinne „psychologischer Kartografien“ an.

Ihre Mindmapping Arbeiten zeichnet Pape direkt auf die Wände. Sie sind so nicht nur ihrer eigenen Vergänglichkeit überlassen, wie es bei Werken auf Papier der Fall wäre, diese Werke sind der Vergänglichkeit preisgegeben, die mit dem Ende der Ausstellung unausweichlich beschlossen ist. Das Ende der Ausstellung ist auch das Ende ihrer Existenz.

Das lässt jede Ausstellung zum Teil der dort präsentierten künstlerischen Arbeit werden, als Teil ihrer Originalität. Man muss die Ausstellungen als Besucher schon in Präsenz besuchen, um an deren Originalität teilhaben zu können.

Zeichnungen und Plastiken ergänzen die Ausstellungen und geben einen guten Einblick in das Schaffen der Künstlerin.

Sophie Pape ist bereits nach Duisburg umgezogen und hat ihr neues Atelier im Atelierhaus der Stadt Duisburg bezogen.

Zur Ausstellung wird eine Edition angeboten

 

… Blueprints for Intuitive Mind Mapping

26 × 20 × 2 cm
Graupappeschachtel mit innenliegendem Poster, Heft, Blaupapier und Kugelschreiber
Edition 50 + 3

 

 

 

 

Die Edition mit einer Auflage von 50 Stück besteht aus einer Graupappebox, einem Poster, einem Heft, einem Bogen Blaupapier und einem Kugelschreiber. Sie kann in der Ausstellung für 25 € gekauft werden. Auf dem Poster (70 × 114 cm) befinden sich die Motive fürs Mindmapping: Bilder aus der Pflanzen- und Tierwelt, Zeichen der Mathematik, Biologie oder Physik bis hin zu menschengemachten Objekten wie Türen und Treppen. Jedes Motiv ist über eine Legende mit einem Wort assoziiert. Außerdem gibt es eine große Fläche zum Zeichnen eigener Motive. Das illustrierte Begleitheft (Manual) mit einem Text von Lisa Krusche ist als Einstieg in das Mindmapping gedacht, in dessen Mitte das Blaupapier eingeheftet ist, das benutzt wird, um die Zeichnungen mittels Durchpaustechnik vom Poster an eine Wand zu übertragen.

Die Motive werden aus dem Poster ausgeschnitten und an der gewünschten Stelle auf der Wand platziert. Das Blaupapier wird unter das Motiv geschoben, dann werden mit dem Kugelschreiber die Linien nachgezogen. Nimmt man das Motiv und das Blaupapier ab, ist an der Wand eine leuchtend blaue Zeichnung zu sehen, die an ein Tattoo erinnert.

Durch das Hin- und Herschieben der ausgeschnittenen Motive, dem Herstellen von Verbindungen und Verhältnissen über die Positionierungen an der Wand und mit den Verbindungselementen entsteht eine psychologische Auseinandersetzung mit der eigenen Bildwelt. Je nach Person, Sozialisierung, Lebenssituation und Raum haben die Mindmaps unterschiedliche Strukturen, Größen und Themen.
Eine Mindmap ist wie ein offenes Geheimnis, das man zwar versuchen kann, über die Legende auf dem Poster zu entschlüsseln, aber letztendlich wird es für Außenstehende immer unklar bleiben, welche Bedeutungen die ausgewählten Motive für die Person genau haben. Der Prozess des individuellen Mindmappings und Zeichnens steht im Vordergrund.

Die Ausstellung läuft parallel zur Akzente Ausstellung WUNDER und wird am 04.03.2023 um 14:00 Uhr eröffnet.

WUNDER • 44. Duisburger Akzente vom 03.03-02.04 23

WUNDER – 44 Duisburger Akzente

Folgende Künstler sind an der Ausstellung beteiligt:

  • Bernd Beuscher – Und du glaubst nicht an Wunder
  • Andrea Fehr – I misteri della natura
  • Annette Kleinings – Wonderful Graveyard
  • K.-D. Brüggenwerth, Angela Schmitz, Angelika Stienecke – Das Flüstern im Wald
  • Ulrike Waltemathe – Wunderkammer
  • Axel Limpert – horror vacui
  • Martin Schmitz – die speisung der fünftausend

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

In einer parallelen Sonderausstellung stellt sich die Jahresstipendiatin der Stadt
Duisburg
, Sophie Pape mit der Rauminstallation – Jeder Kelch ist Wohnung – vor.

 

nix.waschfrauentach • Petra Müller – astrid la rose • 17.02-05.05.2023

Nix.waschfrauentach

Petra Müller . astrid la rose

17.02.-05.05.2023 im Ausstellungssaal OG

Die Künstlerinnen Petra Müller und astrid la rose wissen genau, was ganze Kerle ausmacht und umtreibt. In ihrer Ausstellung nix.waschfrauentach gehen sie in satirischer Art und Weise den Bedürfnissen des Mannes auf den Grund. Spielerisch gelingt es den beiden Fotografinnen die Geschlechterrollen im Alltag des Ruhrgebietes aufzumischen. Nix.waschfrauentach steht dabei für „Jetzt reden wir mal Tacheles“ und das ist den beiden Künstlerinnen wahrlich gelungen.

Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie herzlich am Freitag, dem 17.2.2023 um 19.00 Uhr in die cubus kunsthalle, duisburg ein.

Es begrüßt sie die Direktorin der cubus kunsthalle, Dr. Claudia Schaefer,
in die Ausstellung führt die Kölner Künstlerin Katharina U. Middendorf ein.

Öffnungszeiten

mi-so 14-18h

Eintritt frei

Petra Müller                                                                     astrid la rose