IT WAS 50 YEARS AGO TODAY – Peter Bursch. Bröselmaschine 50- jähriges Jubiläum 24.8. – 16.9.2018

BRÖSELMASCHINE – 50 Jahre musikalisches Abenteuer von Duisburg in die Welt

Austellungseröffnung:

24.08.2018 

19 Uhr

1968 wurde die Duisburger Band Bröselmaschine von dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und dem Duisburger Künstler Willi Kissmer gegründet. Die Bandmitglieder spielten nicht nur zusammen, sie lebten auch gemeinsam in einer Kommune, ganz nach dem Vorbild der legendären Kommune 1 in Berlin. Ende der 1960er Jahre galt die Bröselmaschine zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten neben den beiden Gründern Lutz Ringer, Jenny Schücker und Michael Hellbach. Peter Bursch erinnert sich: „Wir fingen in einer Zeit an, als vieles im Umbruch war. Wir wollten nicht so werden wie unsere Eltern, wir wollten neue Lebensformen ausprobieren und natürlich uns musikalisch keine Grenzen setzen. Wir spielten schon vorher in Duisburg in verschiedenen Bands und hatten die Idee im Herbst 1968 in eine gemeinsame große Wohnung (Kommune) zu ziehen, wo wir auch alles was wir wollten, ausprobieren konnten. Wir hatten das Glück, dass wir kurz vorher auf dem ersten großen Rock-und Folkfestival in Deutschland, den Essener Songtagen, Rolf-Ulrich Kaiser kennen lernten, der uns spontan einen Plattenvertrag anbot. Er war damals einer der wichtigsten Förderer der ersten deutschen Rockszene. Damals gab es noch keine Veranstalter und keine Agentur für eine deutsche Band, die eine eigenwillige Musik machte. Wir mussten alles selbst entwickeln, mit vielen positiven und negativen Erfahrungen. Die Engländer und Amerikaner nannten das später Krautrock, weil es aus Deutschland kam und einen eigenen Stil hatte. Seit dieser Zeit hat diese Duisburger Band in ganz Europa und den USA getourt, mehrere Platten, DVDs und Live-Aufnahmen veröffentlicht, im WDR Rockpalast und beim Aufruhr-Festival live im Fernsehen gespielt, viele Jahre den Ostermarsch in Duisburg eröffnet, das bekannte Jugendzentrum Eschhaus mit gegründet, und auf vielen Festivals mit international bekannten Bands gespielt.“
Vom 24.8. – 16.9.2018 präsentiert die cubus kunsthalle zum 50. jährigen Jubiläum die Ausstellung IT WAS 50 YEARS AGO TODAY mit einer Foto- und Filmdokumentation und Instrumenten der Band. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Stationen der Duisburger Erfolgsband und zeigt Originalplakate, Fotos und weitere Ausstellungsobjekte.
Parallel dazu spielt BRÖSELMASCHINE live am 26. August 2018 beim Sommerfest im LehmbruckMuseum und am 29. August auf der Freilichtbühne in Mülheim.

 

Weitere Erinnerungsstücke werden gesucht!

Darüber hinaus rufen wir Zeitzeugen auf, sich mit Erinnerungsstückenvon der Band und an ihren Konzertauftritten -gerne auch im legendären Eschhaus- an dieser Ausstellung zu beteiligen. Das können alte Konzerttickets, Fotos, Autogrammkarten, Plakate, oder Geschichten von Ereignissen sein, die in die Ausstellung einfließen. Durchforsten Sie ihre Schubladen, Keller oder Dachböden – wir sind gespannt auf Ihre Fundstücke! Wir sind sehr neugierig, was alles auf diese Weise wiederentdeckt werden wird und freuen uns auf eine breite Resonanz der Duisburger Bürger.
Schicken Sie uns eine E-Mail mit einer Objektbeschreibung (gern mit Foto) an: schaefer@cubus-kunsthalle.de

 

 

ALLES IN ORDNUNG 09.06. – 16.07.2017

Zur Eröffnung der Ausstellung

Alles in Ordnung
9.6.-16.7.2017

Melissa Blau, Klasse Anzinger
Raphael Brunk, Klasse Gursky
Nina Buchheim, Klasse Fritsch
Jan Hüskes, Klasse Grünfeld
Alexander Romey, Klasse Gursky
Laura Sachs, Klasse Schneider
Rosa Sarholz, Klasse Rita McBride & John Morgan
Peter Schlegel, Klasse Gursky
Sami Schlichting, ehm. Klasse Warren
Moritz Wegwerth, ehm. Klasse Gursky

laden wir Sie herzlich am Freitag, dem 9.6.2017 um 19 h in die cubus kunsthalle ein.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Absolventen und Studenten der Düsseldorfer Kunstakademie und steht in der Reihe junger Künstler, die ihren Beginn mit der Ausstellung smart casual im Jahr 2015, kuratiert von Moritz Wegwerth , genommen hat. Peter Schlegel, einer der ausstellenden Künstler, hat nun die Auswahl der Künstler vorgenommen und wir dürfen uns auf eine spannend e Auseinandersetzung freuen.

 

 

 

Alles in Ordnung - CUBUS - BACK

 

 

Alles in Ordnung - CUBUS - FRONT

 

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Sieben Särge – Es gibt einen Tod nach dem Leben: 6.5. – 4.6.2017

Sieben Särge
Ausstellung in Duisburg

Die letzte Behausung des Menschen ist ein kleiner Raum. Ein Zimmer aus Kiefer-, Fichten-, Eichenbrettern. Ruhestätte. Keine Tür, kein Fenster. Ein Raum zum Verwesen, zur Auflösung. Zur Erlösung. Tod, tot. Draußen: Trauer, Anteilnahme, Aufbahrung, Beerdigung. Nachruf, Würdigung. Nachkommen, ein Erbe hinterlassen. Das Leben der anderen geht weiter, der Tod auch. Die Ausstellung in Duisburg zeigt sieben handelsübliche Särge ohne Leichen, aber mit Inhalten. Särge mit Landschaften, Ortschaften und Objekten, Modellen vom Maßstab 1:160 über 1:25 bis zu Nachbildungen und Originalen 1:1.
„Meine Särge sind Stellungnahme zum Verhältnis des Menschen zum Sterben, zum Tod, zum Glauben mit seinen Jenseitsvorstellungen,“ erklärt Gerhard Rossmann den Ansatz für seine Arbeiten. Trotz seiner Beschäftigung mit den Fragen der Vergänglichkeit zählt für ihn das „Primat des Diesseits“. Rossmann, bis Mitte 2014 noch Herausgeber bei einem mittelständischen Verlag, hat mit seinem Projekt „Sieben Särge“ eine neue Berufung gefunden. „Viele Freunde sind schon in jungen Jahren mit 43, 45 und 47 gestorben. Ihr Verlust verweist damit auch immer wieder auf die eigene Sterblichkeit“, gibt er Einblick in seinen persönlichen Bezug zum Thema.
Seine neuesten Arbeiten, die erstmals präsentiert werden, beschäftigen sich mit Sternenstaub als Ausgangs- und Endprodukt des Menschen. Außerdem ist ein zehn Meter breites Wandbild mit der Darstellung aller jemals gestorbenen 100 Milliarden Menschen in Form von Sarg-Icons zu sehen. Farbzuweisungen stellen verschiedene Todesursachen dar. Zur Ausstellungseröffnung wird die Webseite www.gotteswahrscheinlichkeit.de live geschaltet. Die 7er Skala der Gotteswahrscheinlichkeit basiert auf einer Kategorisierung des britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 5. Mai 19 Uhr, spielt das ZimmaOrkestra aus Dortmund Klezmer. Eine Einführung gibt Isabelle Reiff, Dipl. Pol. und Journalistin. Die Ausstellung „Sieben Särge“ wird unterstützt vom Portal: www.flussbestattungen.de
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Ausstellung: Sieben Särge – Es gibt einen Tod nach dem Leben: 6.5. – 4.6.2017, Mi – So,
14 – 18 Uhr. www.siebensaerge.de
Adresse des Ausstellungsortes:
cubus Kunsthalle
Friedrich-Wilhelm-Str. 64
47051 Duisburg
www.cubus-kunsthalle.de

Pressekontakt:
Gerhard Rossmann
Gesundheitstraße 91
42103 Wuppertal
0202 300 275
www.siebensaerge.de
Gerhard.rossmann@aim.com

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Salvador Dali. grafics. 28.5. – 24.8.2014

Salvador Dali. grafics.

Auszug aus dem druckgrafischen Werk

 

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Im druckgrafischen Schaffen Dalis finden wir eine eigenständige, in sich geschlossene Welt innerhalb des Gesamtwerkes, deren Reiz sich jedem sofort erschließt, der sich damit näher beschäftigt. Im Gegensatz zu den uns bekannten Ölbildern präsentiert sich dem Betrachter in Dalis Radierungen, Lithografien und Holzschnitten die ganze Fülle der literarischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Welt vergangener Jahrhunderte bis in die Gegenwart. Dalis Wissensdurst und Interesse für die Themen aus Literatur, Philosophie, Musik, und Religion sowie seine Offenheit für die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften haben sein künstlerisches Gesamtwerk ähnlich geprägt wie vor ihm schon Leonardo da Vinci und viele große Maler vergangener Zeiten. Im Mittelpunkt seines Werkes stand das Bemühen um systematische Erkenntnis und Erschließung der Welt des Unbewussten und des Unterbewusstseins, der Welt der Träume, der Wünsche, des Deliriums, der mystischen Visionen und letztlich der tiefen Selbsterkenntnis. Angesichts dieser Voraussetzungen erklärt sich auch Dalis großes Interesse für die Themen der Weltliteratur. In den nur ihm eigenen Facetten surrealistischer Stile und Techniken illustrierte er eine Vielzahl von literarisch bedeutenden Werken wie Dantes „Göttliche Komödie“, Ronsards „Les Amours de Cassandre“, Rabelais “Gargantua et Pantagruel“, Boccaccios „Decamerone“, aber auch Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ und seinem vielleicht berühmtesten Grafikzyklus, den Lithografien zu Miguel de Servantes – Saavedra’s Epos „Don Quichotte“. (Heinz Ess, Auszug aus dem Katalog „Salvador Dali „Die Eroberung des Irrationalen“, Stadtgalerie Klagenfurt, 2000)

Die Ausstellung in der cubus kunsthalle, duisburg zeigt erstmalig Teile der Sammlung im Ruhrgebiet und einen Querschnitt durch das druckgrafische Werk dieses Ausnahmekünstlers.

Zur Ausstellungseröffnung am 25.5.2014 um 17h

laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung durch Dr. Claudia Schaefer,

Leiterin der cubus kunsthalle, duisburg

Einführung durch Herrn Heinz Ess,

Sammler und Leihgeber der Exponate

cubus kunsthalle, duisburg

Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)

47051 Duisburg

mi-so 14-18h

Eintritt. 6,50€