„trotz alledem – Tiere im Anthropozän“: Irmela Maier & Ralf Koenemann ab 17. April bis 7. Juni 2026 – Eintritt frei – Ausstellungseröffnung am Freitag 17.4. um 19 Uhr

 trotz alledem

Tiere im Anthropozän

Irmela Maier und Ralf Koenemann

17. April – 7. Juni 2026

 

Mit der Ausstellung „trotz alledem – Tiere im Anthropozän“ zeigt die cubus kunsthalle Duisburg vom 17. April bis 7. Juni 2026 zwei künstlerische Positionen, die sich eindringlich mit dem Verhältnis von Mensch und Tier im Zeitalter des Anthropozäns auseinandersetzen. Die Ausstellung vereint Arbeiten von Irmela Maier und Ralf Koenemann, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf eine gemeinsame Fragestellung blicken: Wie verändert die Dominanz des Menschen die Existenz des Tieres – und was sagt dies über uns selbst aus?

 

Irmela Maier, 1956 geboren in Bad Waldsee, studierte von 1976 bis 1982 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Dieter Groß und erreichte den Abschluss Kunsterzieher. Es folgten einjährige Studienaufenthalte an der Académie des Beaux-Arts in Paris (1980–1981) und dem Central Saint Martins College of Art and Design in London (1985–1986). Seit 1988 hat sie ihr Atelier in der Ateliergemeinschaft Wilhelmshöhe Ettlingen.

In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland wurden ihre Arbeiten gezeigt, darunter auch Zoologische Gärten. Werke von Irmela Maier befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.

 

Maiers künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Plastik. Irmela Maier verwendet in ihren Skulpturen und Plastiken neben den klassischen Materialien Ton, Gips und Holz auch Abfallmaterial und Fundstücke wie Kronkorken. Kupferdrähte oder Kunststoffe. Ihre Modelle sind bevorzugt Tiere, die sie im Zoo beobachtet, zeichnet und fotografiert. Das Ergebnis aus dem provisorisch wirkenden Materialeinsatz und der genauen Beobachtung sind verblüffend realistisch und lebendig wirkende Skulpturen Sie entwickelt eine poetische Bildsprache, die Nähe und Distanz zugleich erzeugt. Tiere erscheinen in ihren Werken nicht als illustrative Motive, sondern als eigenständige, empfindsame Wesen.

 

In der Ausstellung „trotz alledem“ zeigt Maier Arbeiten aus den letzten Jahren, in denen sie die fragile Balance zwischen Natur und Zivilisation thematisiert. Ihre Bilder verweisen auf Verletzlichkeit, aber auch auf Widerstandskraft – auf eine stille, beharrliche Existenz des Lebendigen.

 

Ralf Koenemann Ralf Koenemann wurde 1961 in Essen geboren wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Er studierte an der GHS Essen bei Prof. Lakner. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen und Messen präsentiert und sind in verschiedenen Sammlungen vertreten.

Koenemann arbeitet interdisziplinär und verbindet Zeichnung, Malerei und konzeptuelle Ansätze. Seine Werke sind geprägt sowohl von einem expressiven Malstil als auch einer analytischer Klarheit. Er malt seriell, wobei er sich auch formell mit dem Verhältnis von Format und Bildfläche experimentiert. Dabei interessiert er sich für das Eigenleben des

abgebildeten Tieres und seiner ureigenen Präsenz in der Natur. Inhaltlich konzentriert es sich auf Krafttiere, Tierarten, die imposant daherkommen und den Betrachter, auffordern eine demütige Haltung einzunehmen.

 

In „trotz alledem“ zeigt Koenemann Arbeiten, die das Tier nicht als Spiegel menschlicher Denk- und Handlungsmuster, sondern als „Mitwesen“ auf dieser Erde, durchaus allein durch ihre Präsenz und Direktheit, auf Augenhöhe mit dem Menschen. Mit präziser Formensprache und konzeptueller Schärfe hinterfragt er so unsere Perspektiven auf Natur, Kontrolle und Verantwortung.

 

Zum Ausstellungskonzept

 

Durch das Zusammenspiel der beiden Positionen entsteht ein spannungsreicher Dialog: Während Irmela Maier poetische, atmosphärisch einfühlsame und gefühlsbetonte Szenarien mit ihren Plastiken schafft, legt Ralf Koenemann analytische Strukturen offen. Gemeinsam eröffnen sie ein vielschichtiges Nachdenken über Koexistenz im Anthropozän.

 

Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven auf das Zusammenleben von Mensch und Tier zu entwickeln.

 

Das Anthropozän bezeichnet ein Erdzeitalter, in dem der Mensch zu einem entscheidenden geologischen Faktor geworden ist. Klimawandel, Artensterben und die Umgestaltung natürlicher Lebensräume sind sichtbare Zeichen dieser Entwicklung. In „trotz alledem“ erscheinen Tiere jedoch nicht allein als Opfer dieser Prozesse, sondern als eigenständige Gegenüber – als Wesen mit Präsenz, Widerständigkeit und Würde. Während unsere „Mitwesen“ den Umweltschäden hervorgerufen durch uns Menschen trotzen oder es versuchen, verweist der Titel „trotz alledem“ weniger auf Resignation als vielmehr auf Beharrlichkeit, und spiegelt damit auch die Haltung der Ausstellungsmacher wider.

„trotz alledem“ zeigt, dass Kunst Zeichen setzen und Brücken bauen kann. Das ist ihre große ethische Kraft innerhalb unserer verwirrenden Zeiten, in denen festgedachte Werte ins Wanken geraten sind. Trotz alledem – trotz ökologischer Krisen, trotz Ausbeutung und Verlust – bleibt die Möglichkeit zur Empathie, zur Wahrnehmung und zur Veränderung bestehen. Die künstlerischen Arbeiten eröffnen einen Raum der Reflexion, der nicht moralisierend wirkt, sondern sensibilisiert.

– trotz alledem.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 17.04.2026

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich um 19:00h in die cubus kunsthalle, duisburg ein.

 

Es gegrüßt Sie Dr. Claudia Schaefer, Grußworte der Stadt überbringt Edeltraud Klabuhn und

Prof. Irene Daum führt in die Ausstellung ein.

 

 

„bunt.frech.wundersam. Weibliche Perspektiven“ – Ingrid Butschek, Heike Feddern, Lilli Hill, Juliane Hundertmark, Ewa Kwasniewska, Bettina Moras und Petra Müller – Eröffnung: Freitag, 23. Januar 2026, 19:00 Uhr

Unsere erste Ausstellung 2026 startet selbstbewusst, farbenfroh und mit Haltung:

Mit „bunt.frech.wundersam. Weibliche Perspektiven“ setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der Galerie Klaus Kiefer (Essen) fort.

Vom 23. Januar bis 10. April 2026 zeigen

Ingrid Butschek, Heike Feddern, Lilli Hill, Juliane Hundertmark, Ewa Kwasniewska, Bettina Moras und Petra Müller

ihre Arbeiten – und erkunden das Spannungsfeld zwischen Weiblichkeit, Identität und gesellschaftlicher Wahrnehmung.

 

Zur Eröffnung am 23. Januar um 19:00 Uhr

begrüßt Sie

Dr. Claudia Schaefer, Direktorin der cubus kunsthalle, Duisburg.

Grußworte spricht Edeltraut Klabuhn, Bürgermeisterin der Stadt Duisburg.

In die Ausstellung führt Prof. Irene Daum, Magazin Wissenschaft & Kunst, Düsseldorf.

 

Liebe Freunde der Galerie KK,

die Ausstellung bunt.frech.wundersam – weibliche perspektivenin der Cubus Kunsthalle Duisburg vereint sieben Künstlerinnen, die mit je eigener Handschrift ein vielstimmiges künstlerisches Panorama entstehen lassen: Ingrid Butschek, Heike Feddern, Lilli Hill Juliane Hundertmark, Ewa Kwasniewska, Bettina Moras, Petra Müller. Mal leise-poetisch, mal pointiert-provokant, mal mit feinem Humor widmen sie sich Fragen nach Rollenbildern, Körperlichkeit, Emotion und Ausdruck. In Malerei, Objektkunst und Fotografie entstehen Arbeiten voller Energie, Farbe und Tiefe – Werke, die weibliche Sichtweisen sicht- und fühlbar machen.

Zur Eröffnung am Freitag, den 23. Januar 2026 um 19 Uhr sprechen Dr. Claudia Schaefer, Direktorin der Cubus Kunsthalle Duisburg und Edeltraud Klabuhn, Bürgermeisterin der Stadt Duisburg. Prof. Irene Daum vom Internetmagazin „Kunst & Wissenschaft“ führt in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Cubus Kunsthalle mit der Galerie KK. Wir freuen uns auf die Ausstellung und wünschen ihr viele Besucherinnen und Besucher.

Herzlich
Klaus Kiefer

 

 

Kunstmarkt 25 vom 05.12.25 bis 18.01.26 – über 75 ausgewählten Künstlern aus Duisburg und der Umgebung

Rudi Hurzlmeier „Wilde und verbotene Bilder“ 26.09 – 29.11.2025 – Ausstellungseröffnung 26.09. um 19 h – Eintritt frei!

Die Welt ist ein merkwürdiger Ort. Und niemand weiß das besser als Rudi Hurzlmeier. Während andere sich mühsam durch die Absurditäten des Alltags arbeiten, nimmt er sie augenzwinkernd auseinander. In der Ausstellung „Wilde & verbotene Bilder“ in der cubus kunsthalle, duisburg wird dieser einzigartige Blick auf die Welt nun eindrucksvoll sichtbar – zwischen subversivem Witz, surrealer Melancholie und künstlerischer Virtuosität. Hurzlmeier feiert die Unvernunft – und das mit beachtlichem Ernst. Seine Gemälde sind gleichermaßen Persiflage wie Poesie. Die Realität wird sanft, aber bestimmt in Richtung Absurdität gebogen, und trotzdem hat man stets das Gefühl: Hier steckt eine tiefere Wahrheit drin – irgendwo zwischen Dada, Daumenschraube und Denkpause.

Ein besonderer Fokus liegt in dieser Ausstellung auf Hurzlmeiers viel beachteter „Europa“-Serie, die im Frühjahr 2025 im Caricatura Museum Frankfurt zu sehen war. Ursprünglich für das EU-Parlament in Straßburg konzipiert, wurde die Schau dort kurz vor Eröffnung untersagt – die Verwaltung empfand die Werke als „anstößig“ und „nicht mit europäischen Werten vereinbar“. Wer jetzt schmunzelt, hat Hurzlmeier bereits verstanden: Seine Satire trifft nicht unter die Gürtellinie, sondern genau ins Herz. Mit liebevoll-bizarrem Blick widmet er sich in diesen Bildern dem Zustand der Europäischen Union – kritisch, klug und urkomisch.

Neben dieser „verbotenen“ Serie zeigt die cubus kunsthalle auch neue Arbeiten und ausgewählte Klassiker aus dem Werk des Künstlers, in denen sich das Wunderbare und das Wahnsinnige des Alltags spiegeln. Es sind fein komponierte Bildräume, in denen der Betrachter zum Mitspieler eines absurden Theaterstücks wird. Man lacht – und denkt. Oder man denkt – und lacht. So oder so: Es wirkt.

Rudi Hurzlmeier, 1952 in Niederbayern geboren, ist ein Meister der Komischen Kunst, tiefgründig, skurril und stilistisch virtuos. Er malt, zeichnet, schreibt und publiziert regelmäßig im Titanic-Magazin und vielen anderen Medien. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Deutschen Karikaturenpreis in Silber (2004) und Gold (2010 und 2014) sowie dem Sondermann-Preis für Komische Kunst (2005) und dem Göttinger Elch (2015).

Seine Ausstellung in Duisburg, realisiert in Kooperation mit dem Essener Galeristen Klaus Kiefer, lädt dazu ein, das „weite Feld der Unvernunft“ nicht als Irrweg, sondern als kreative Spielwiese zu betreten. Denn dort, wo der Ernst des Lebens sich auflöst, beginnt die Freiheit der Fantasie. Und wer lacht, hat vielleicht nicht alles verstanden – aber womöglich das Wichtigste: dass es manchmal keine vernünftige Antwort gibt. Und dass das völlig in Ordnung ist.

Die Ausstellungseröffnung findet am 26.09. 2025 um 19:00 Uhr statt und kann ab dem 27.09. 2025 von mi-so von 14:00 bis 18:00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei(willig).

Wir danken der Stadt Duisburg, Duisport, Kötter Services für die Realisierung der Ausstellung.

 

Sabine von den Steinen – „Quasikristalle“ & Gernot Schwarz – „Schwarz auf Weiß – 70 Jahre Gernot“ 08.08. – 18.09.2025

 

Die cubus kunsthalle, duisburg präsentiert ab dem 8. August 2025 zwei spannende Ausstellungen, die parallel zueinander gezeigt werden: Die Kölner Künstlerin Sabine von den Steinen zeigt unter dem Titel „Quasikristalle“ fotografische, malerische und plastische Arbeiten, während der Duisburger Fotograf Gernot Schwarz anlässlich seines 70. Geburtstages mit einer Einzelausstellung im Kunstkabinett „Schwarz auf Weiß – 70 Jahre Gernot“ geehrt wird.

SABINE VON DEN STEINEN – „QUASIKRISTALLE“

Seit über 35 Jahren bewegt sich Sabine von den Steinen souverän zwischen angewandter und bildender Kunst. In ihrer Ausstellung „Quasikristalle“ präsentiert sie Werke aus ihren Serien Crossing Grace und Integral, in denen sie das Verhältnis von Natur, Kunst und Wahrnehmung erkundet.

Mit experimenteller Makrofotografie wagt sie in Crossing Grace eine Entdeckungsreise in die inneren Welten von Edelsteinen. Ihre Fotografien zeigen kristalline Strukturen und Naturmomente, die das Unsichtbare sichtbar machen und von der Entstehungsgeschichte und der Fülle unserer Welt erzählen.

Die Werkreihe Integral knüpft an kunsthistorische Vorbilder wie Joseph Beuys, Cy Twombly und Mark Rothko an. Ihre Arbeiten thematisieren transzendente Erfahrungen, kulturelle Identität und künstlerische Traditionen. Die Künstlerin vereint dabei Malerei und Skulptur mit einer meditativen Tiefe, die den Betrachter in den Bann zieht.

Gernot Schwarz – „Schwarz auf Weiß – 70 Jahre Gernot

Mit der Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ ehrt die cubus kunsthalle den Duisburger Fotografen Gernot Schwarz, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Schwarz, der seit 2011 als freischaffender Fotograf in Duisburg-Ruhrort arbeitet, hat sich mit seinem unverwechselbaren Blick auf die Welt einen Namen gemacht.

Bekannt als „das Auge von Ruhrort“ gelingt es ihm, die Schönheit des Alltäglichen und die Poesie des Unspektakulären festzuhalten. Mit feinem Gespür für Komposition und Timing setzt er Momente in Szene, die anderen verborgen bleiben. Seine Fotografien erzählen Geschichten über das Leben, über Details, die größer sind als sie scheinen, und über die Kunst des genauen Hinsehens.

 

Gernot Schwarz – „Schwarz auf Weiß – 70 Jahre Gernot“ vom 08. August bis 18. September 2025

Gernot Schwarz – „Schwarz auf Weiß – 70 Jahre Gernot

Mit der Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ ehrt die cubus kunsthalle den Duisburger Fotografen Gernot Schwarz, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Schwarz, der seit 2011 als freischaffender Fotograf in Duisburg-Ruhrort arbeitet, hat sich mit seinem unverwechselbaren Blick auf die Welt einen Namen gemacht.

Bekannt als „das Auge von Ruhrort“ gelingt es ihm, die Schönheit des Alltäglichen und die Poesie des Unspektakulären festzuhalten. Mit feinem Gespür für Komposition und Timing setzt er Momente in Szene, die anderen verborgen bleiben. Seine Fotografien erzählen Geschichten über das Leben, über Details, die größer sind als sie scheinen, und über die Kunst des genauen Hinsehens.

Eröffnung:

Zur Eröffnung am 08. August 2025 um 19:00 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen.

Begrüßung: Dr. Claudia Schaefer, Direktorin der cubus kunsthalle, duisburg

Einführung: Prof. Irene Daum, Internetmagazin Kunst & Wissenschaft, Düsseldorf

 

Auf die Freiheit der Kunst. Thomas Baumgärtel & Streetart Szene – 13.06.2025 – 03.08.2025 – Ausstellungseröffnung 13.06.2025 um 18:30 Uhr –

cubus kunsthalle, duisburg

13.06.-03.08.2025

Auf die Freiheit der Kunst . Thomas Baumgärtel & Streetart Szene

 

Die Ausstellung „auf die Freiheit der Kunst“ in der cubus kunsthalle, duisburg präsentiert Werke des 1960 in Rheinberg geborenen Künstlers Thomas Baumgärtel, bekannt als “Bananensprayer”, der sein 40-jähriges Ausstellungsjubiläum in diesem Jahr feiert. Parallel dazu werden Arbeiten der aktuellen Streetart-Szene aus Duisburg und dem Niederrhein gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Workshop Projekte im „cubuSpace“, einem außerschulischen Lernort in der cubus kunsthalle und in dem angrenzenden Kantpark.

 

Die Kunstfreiheit ist ein im Grundgesetz verankertes demokratisches Grundrecht, das sowohl den Schaffensprozess als auch die Verbreitung von Kunst schützt. Sie findet ihre Grenzen dort, wo sie mit anderen Grundrechten kollidiert, etwa bei der Verletzung der Menschenwürde oder der Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit. Graffiti kann als Kunstform unter die Kunstfreiheit fallen; jedoch wird das unerlaubte Besprühen von Bauwerken oft als Sachbeschädigung angesehen und nicht vom Schutzbereich der Kunstfreiheit erfasst.

 

Thomas Baumgärtel, der seit den 1980er Jahren als einer der ersten Sprayer die Kunstfreiheit prägte, spielt mit seiner politisch-künstlerischen Arbeit eine Schlüsselrolle in dieser Ausstellung. Seine Werke, wie das Markieren von Galerien und Museen mit seiner ikonischen Banane, sind international bekannt. Die Ausstellung thematisiert die Bedeutung der Meinungsfreiheit in der Demokratie und beleuchtet Fragen wie den Umgang mit freier Meinungsäußerung und deren Schutz in der Gesellschaft.

 

Im Obergeschoss der cubus kunsthalle und im angrenzenden Skulpturenpark, dem Kantpark, äußern sich junge Künstler der aktuellen Sprayer-Szene künstlerisch zu diesen Themen. Zudem wird der außerschulische Lernort “cubuSpace” in das Projekt eingebunden. Hier finden Workshops statt, die sich an Grundschüler und Schüler der Sekundarstufe I richten und die die Vermittlung unterschiedlicher Streetart Techniken zum Thema haben.

 

Die Ausstellung ist vom 13.06. bis zum 03.08.2025 in der cubus kunsthalle, Friedrich-Wilhelm-Str. 64, 47051 Duisburg, zu sehen,  geöffnet mi-so 14-18:00 Uhr, der Eintritt ist frei (willig).  Weitere Informationen finden auf www.cubus-kunsthalle.de

 

 

 

MSV im Fokus ab 16. April – 02. Juni 2025. Die Fotografen des MSV Duisburg: Nico Herbertz . Jakob Klos . Volker Nagraszus – Ausstellungseröffnung 15.04.25 um 19:02 Uhr –

MSV im Fokus

16. April – 02. Juni 2025

Die Fotografen des MSV Duisburg

Nico Herbertz . Jakob Klos . Volker Nagraszus

Ausstellungseröffnung ist am 15. 04. 2025 um 19:02 Uhr! Eintritt frei!

Der Ball ist rund, muss ins Eckige und landet jetzt mitten in der Duisburger Innenstadt im cubus! 

Mit dieser Ausstellung möchte die cubus kunsthalle, duisburg und das MSV Museum ihre Kooperation fortsetzen und das Engagement der Fotografen in einer zweimonatigen Sondershow in den Fokus stellen. Für sie, die unermüdlichen Fotografen des MSV rollen wir vom 16. April bis zum 02. Juni 2025 den blau weißen Teppich aus.

 

Ohne sie wäre das Zebra nur ein Pferd mit Streifen: Nico Herbertz, Jakob Klos und Volker Nagraszus haben seit 2009 mit ihren Kameras alles eingefangen, was das MSV-Herz höherschlagen lässt. Heimspiele, Auswärtsspiele, Aufstiege, Abstiege, Freudentaumel, Tränenstürme, sie waren dabei, wenn das Stadion bebte oder zitterte. Jetzt haben sie für uns ihre Archive geöffnet und uns ihre Fotografien zur Verfügung gestellt.

 

Während andere gemütlich auf der Couch saßen, standen sie mit klammen Fingern in der Kurve, robbten sich mit der Linse durchs Gebüsch oder legten sich für das perfekte Foto auf den Boden, als hätten sie mit dem Rasen eine persönliche Bindung. Egal ob Schneesturm, Platzregen oder Hitzewelle, diese drei haben mehr Wetterumschwünge mitgemacht als ein Meteorologe im Krisenmodus. Immer wieder mit vollem Equipment waren sie dabei und haben all die unvergesslichen Momente festgehalten, sowohl auf dem Spielfeld als auch im Trainingscamp oder  beim Engagement für gesellschaftliche Themen – Momente, ohne die es jetzt rückblickend keine Tradition und keine Verwurzelung des MSV in der Region geben würde.

 

Heute haben wir mit der digitalen Technologie zudem die Möglichkeit so dicht wie noch nie in die Welt der Zebras einzutauchen. Die Ausstellung soll einen eindrucksvollen Einblick in die Ergebnisse der Arbeit der Fotografen präsentieren. Kaum jemand sieht die Arbeit dahinter aber die Ergebnisse lassen die Herzen der Fans und auch neutraler Beobachter höherschlagen.

 

Die Ausstellung ist eine Schatztruhe voller unvergesslicher Zebramomente. Und als wäre das nicht genug, hier gibt es noch mehr zu entdecken:

Eine Foto-Rallye: Wer findet den legendärsten Schnappschuss?

Die Blinden-Box: Fühlen und Hören, was andere sehen!

Künstlerische Zebra-Momente: Petra Müller und Ditmar Schädel präsentieren den Kader und die Fans auf künstlerische Art und Weise, mal ganz anders.

Die Strickstation am MSV-Schal: An Duisburgs längstem Fan Schal darf fleißig weiter weitergestrickt werden!

 

Diese Ausstellung ist nicht nur ein Muss für alle Fans, sondern auch für alle, die Fußball mal aus einer anderen Perspektive erleben möchten.

Kommt vorbei und taucht ein in die Welt der Zebras, dichter dran geht’s nur mit einer Dauerkarte!

 

MSV im Fokus beginnt am 16. April 2025 und kann mi-so von 14-18:00 Uhr besucht werden.

Der Eintritt ist frei (willig).

 

 

 

46. Duisburger Akzente „Sein und Schein“ • 16.03. – 06.04.2025 • Eintritt frei

Zur Ausstellungseröffnung am 16.03.2025 um 14:00h laden wir Sie herzlich ein.

SEIN UND SCHEIN – 46. Duisburger Akzente in der cubus kunsthalle

Vom 16. März bis zum 6. April 2025 präsentieren 21 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in der cubus kunsthalle im Rahmen der 46. Duisburger Akzente. Das Festival steht unter dem Motto „Sein und Schein“ und widmet sich der Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Realität und Täuschung in der Kunst.

Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.