Thomas Baumgärtel. Politische Arbeiten – ab dem 06.10.2018 bis 25.11.2018

Austellungseröffnung: 05.10.2018 um 19 Uhr in der cubus kunsthalle.

Thomas Baumgärtel, 1960 in Rheinberg geboren ist auch unter dem Pseudonym „Bananensprayer“ bekannt. Seine in Pochoir-Technik gesprayten Bananen, die an die „Velvet-Underground-Banane“ von Andy Warhol erinnern, sind an den Eingängen von etwa 4000 Kunstmuseen und Galerien sowohl in deutschen als auch internationalen Städten zu finden.

 

 

 

Von 1985 bis 1990 studierte Baumgärtel Freie Kunst an der Fachhochschule Köln (Meisterschüler bei Franz Dank). 1985 bis 1995 folgte ein Studium der Psychologie an der Universität zu Köln. Im Jahr 1986 markierte er zum ersten Mal einen Kunstort mit der Spraybanane.

Im Jahr 1996 gründete er mit 13 anderen Künstlern die Ateliergemeinschaft CAP Cologne in Köln-Nippes, der derzeit 28 Künstler angehören. 1998 schuf er erste Spraygramme. Mit THITZ und M.S. Bastian schloss er sich zur Künstlergruppe Könige der Herzen zusammen. Im darauffolgenden Jahr begannen die Gemeinschaftsarbeiten zur Deutschen Einheit mit Harald Klemm. Das Jahr 2000 markiert den Beginn des Vielfarbigen Bananenpointillismus sowie den Start der Zusammenarbeit mit Roland Specker für das Projekt für Berlin am Brandenburger Tor. 2001 gestaltete er in Zusammenarbeit mit dem Malermeister Dieter Siegel-Pieper die Fassade des Hauses Karlstr. 28 in Duisburg-Ruhrort, allgemein als „Bananenhaus“ bekannt. Seit 2004 arbeitet er an der Serie Goldstücke und seit 2005 an den Serien Menschenmassen, Holocaust, Supermarkt und Städtebilder in Acryl-Malerei. Baumgärtel arbeitet seit 2006 an der Serie Urlaubsbilder in Acryl-Malerei.

Für das SWR 3 New Pop Festival 2007 in Baden-Baden und Rastatt hat er das Festivalplakat gestaltet.
2008–2010 sprayte er im Zuge des gleichnamigen Projekts 100 Bananen für das Ruhrgebiet.[3]

2008 arbeitet Baumgärtel an dem Projekt für das Ruhrgebiet Phoenix aus der Asche mit einer 30 Meter hohen Stahlskulptur an einem Hochofen in Dortmund-Hörde.

Im März 2012 sprühte er eine Friedensbanane mit Kreidespray an den Kölner Dom im Rahmen einer Friedensaktion des Kölner Jugendrings. Anfang 2015 besprühte er als Reaktion auf den Angriff auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo eine Hauswand in Neuwied. Die örtliche Galerie zeigte dort bis September 2015 einige seiner Werke. Baumgärtel lebt und arbeitet in Köln.

Zu einem Eklat kam es im Februar 2018 während der Art Karlsruhe im Zusammenhang mit Baumgärtels Karikatur „Türkischer Diktator“, die den vorgebeugten türkischen Präsidenten Erdoğan mit unbekleidetem Unterkörper und einer Banane im Gesäß zeigt. Nach lautstarken Protesten und Drohungen hängte der Galerist das Bild ab, Baumgärtel trennte sich daraufhin von ihm und sprach von Zensur und Bedrohung der Kunstfreiheit.

 

Öffentliche Sammlungen
Eine Spraybanane am Eingang zur Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Arbeiten befinden sich in folgenden Sammlungen:

Sammlung K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Sammlung Sparkasse KölnBonn,

Deutsches Glasmalerei-Museum, Linnich, Galerie der Stadt Sindelfingen, Leopold-Hoesch-Museums Düren,

Industriemuseum, Leverkusen, Kölnisches Stadtmuseum, Köln, Kunstverein Bad Salzdetfurth e.V., Museum Goch,

Siegerlandmuseum der Stadt Siegen, Städtische Sammlungen Schweinfurt, Wilhelm-Fabry-Museum, Hilden,

Deutsches Klingenmuseum Solingen, Kunsthalle Schweinfurt, Stadt Schwetzingen, Kunstverein

IT WAS 50 YEARS AGO TODAY – Peter Bursch. Bröselmaschine 50- jähriges Jubiläum 24.8. – 16.9.2018

BRÖSELMASCHINE – 50 Jahre musikalisches Abenteuer von Duisburg in die Welt

Austellungseröffnung:

24.08.2018 

19 Uhr

1968 wurde die Duisburger Band Bröselmaschine von dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und dem Duisburger Künstler Willi Kissmer gegründet. Die Bandmitglieder spielten nicht nur zusammen, sie lebten auch gemeinsam in einer Kommune, ganz nach dem Vorbild der legendären Kommune 1 in Berlin. Ende der 1960er Jahre galt die Bröselmaschine zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten neben den beiden Gründern Lutz Ringer, Jenny Schücker und Michael Hellbach. Peter Bursch erinnert sich: „Wir fingen in einer Zeit an, als vieles im Umbruch war. Wir wollten nicht so werden wie unsere Eltern, wir wollten neue Lebensformen ausprobieren und natürlich uns musikalisch keine Grenzen setzen. Wir spielten schon vorher in Duisburg in verschiedenen Bands und hatten die Idee im Herbst 1968 in eine gemeinsame große Wohnung (Kommune) zu ziehen, wo wir auch alles was wir wollten, ausprobieren konnten. Wir hatten das Glück, dass wir kurz vorher auf dem ersten großen Rock-und Folkfestival in Deutschland, den Essener Songtagen, Rolf-Ulrich Kaiser kennen lernten, der uns spontan einen Plattenvertrag anbot. Er war damals einer der wichtigsten Förderer der ersten deutschen Rockszene. Damals gab es noch keine Veranstalter und keine Agentur für eine deutsche Band, die eine eigenwillige Musik machte. Wir mussten alles selbst entwickeln, mit vielen positiven und negativen Erfahrungen. Die Engländer und Amerikaner nannten das später Krautrock, weil es aus Deutschland kam und einen eigenen Stil hatte. Seit dieser Zeit hat diese Duisburger Band in ganz Europa und den USA getourt, mehrere Platten, DVDs und Live-Aufnahmen veröffentlicht, im WDR Rockpalast und beim Aufruhr-Festival live im Fernsehen gespielt, viele Jahre den Ostermarsch in Duisburg eröffnet, das bekannte Jugendzentrum Eschhaus mit gegründet, und auf vielen Festivals mit international bekannten Bands gespielt.“
Vom 24.8. – 16.9.2018 präsentiert die cubus kunsthalle zum 50. jährigen Jubiläum die Ausstellung IT WAS 50 YEARS AGO TODAY mit einer Foto- und Filmdokumentation und Instrumenten der Band. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Stationen der Duisburger Erfolgsband und zeigt Originalplakate, Fotos und weitere Ausstellungsobjekte.
Parallel dazu spielt BRÖSELMASCHINE live am 26. August 2018 beim Sommerfest im LehmbruckMuseum und am 29. August auf der Freilichtbühne in Mülheim.

 

Weitere Erinnerungsstücke werden gesucht!

Darüber hinaus rufen wir Zeitzeugen auf, sich mit Erinnerungsstückenvon der Band und an ihren Konzertauftritten -gerne auch im legendären Eschhaus- an dieser Ausstellung zu beteiligen. Das können alte Konzerttickets, Fotos, Autogrammkarten, Plakate, oder Geschichten von Ereignissen sein, die in die Ausstellung einfließen. Durchforsten Sie ihre Schubladen, Keller oder Dachböden – wir sind gespannt auf Ihre Fundstücke! Wir sind sehr neugierig, was alles auf diese Weise wiederentdeckt werden wird und freuen uns auf eine breite Resonanz der Duisburger Bürger.
Schicken Sie uns eine E-Mail mit einer Objektbeschreibung (gern mit Foto) an: schaefer@cubus-kunsthalle.de

 

 

Michael Sander. Fotografik 20.04. – 27.05.2018

 

 

Michael Sander. FotoGrafik 
20.04. – 27.05.2018 

Michael Sander setzt sich mit fotoGrafischen Mitteln mit Wandel, Gedeihen und Vergehen auseinander. In Kombination zur Heimatverbundenheit im Ruhrgebiet und der tiefe Sehnsucht nach romantischer Weite arbeitet Michael Sender in drei zentralen Zyklen. Er zeigt „Landschaften“ in 3 Transformationsphasen: „Touched Landscapes“, „@WORK“ und „WORKED-OUT“. Scheinbar unberührte Natur öffnet dem Betrachter den Blick, ebenso wie industriell geprägte Landschaften und solche die ihre ursprüngliche technische Nutzung hinter sich haben und sich im Renaturierungsprozeß befinden. Bis zu 70 hochauflösende Einzelaufnahmen von einem Motiv komponiert der FotoGrafiker Sander in seinen Bildwelten. Es entstehen Abbilder der empfundenen Wirklichkeit des Künstlers vom fotografierten Objekt.
Die Bilder wirken teils hyperrealistisch, teils malerisch melancholisch. Bilder mit enormer Weite und Detailreichtum in einem ganz eigenen Duktus.
Sanders Bilder werden in exklusiven streng limitierten Editionen aufgelegt.

HEIMAT im RUHRGEBIET: AUF-KOHLE & AUF-STAHL

„Heimat ist Verwurzelung, ist eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Als Kind des Ruhrgebiets bin ich seit jeher fasziniert von monumentaler Großindustrie. Meine Zyklen „AUF-KOHLE“ & „AUF-STAHL“ beschäftigen sich mit den prägenden Industriezweigen der Montanindustrie, die mit ihrem andauernden Untergang bzw. der Produktionsverlagerung großartige ästhetische Dimensionen hervorbringt. Selbst Schwiegersohn eines Bergmanns und Nachkomme von Stahl- und Metallarbeitern bin ich der Industrie-zu-Mensch-Kommunikation in mannigfacher Weise verbunden. Was bleibt, wenn die Arbeitswelt aufhört, die Architektur aber stehen bleibt… Die Ästhetik von Wandel, Gedeihen und Vergehen als zeitgemäße Interpretation des Dornröschen-Themas. Die Kraft und Energie eines Identitäten stiftende Wirkungsraumes, der von der alten Zweckverhaftung abgelöst immer noch den heißen Atem der jüngsten Geschichte spüren lässt…Soziologisch und künstlerisch ermöglicht der Abbau alter Lebenswelten hoch spannende neue Perspektiven. Heimatgefühl ins Bild gebracht- meine Industrie-Romantik…“

Die cubus kunsthalle zeigt verschiedene Werkgruppen Michael Sanders, die diese, seine Industrieromantik, gekonnt in Szene setzen, jeweils mit unterschiedlichen Themenkomplexen. Von der „unberührten Natur“ der Strand und Seesujets, die in dieser Ausstellung erstmalig gezeigt werden, führen von Menschen erschaffene und genutzte Bauwerke, Brücken-, Tunnel- und Industriemotive, wieder hin zu einer von Menschen verlassenen industriegeprägten Kulisse, in der sich die Natur ihr Terrain zurückerobert.

Weitere Arbeiten des Künstlers sind im angrenzenden café museum zu sehen.
cubus kunsthalle, duisburg
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 – im Kantpark
47051 Duisburg 0203 26236
mi-so 14-18h Eintritt frei

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 20.4.2018 laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich um 19h herzlich ein.

Grußworte der Stadt Duisburg spricht Herr Thomas Krützberg, Kulturdezernent.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Claudia Schaefer

Viele Besucher fragen uns, wie Sie sich für die cubus kunsthalle engagieren können. Als gemeinnützige Einrichtung sind wir immer auf Förderungen und Spenden angewiesen und freuen uns über jede finanzielle Unterstützung. Wir möchten Sie daher auf unsere Fördervereinbarung aufmerksam machen, die Sie in Anlage zu dieser Einladung finden. Bei Fragen stehen wir natürlich gerne für weitere Informationen für Sie zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie sich engagieren und helfen möchten.

Kennen Sie schon unser Projekt? -Das Schüleratelier –

Über 17 Jahre lang veranstaltete die cubus kunsthalle im Duisburger Kantpark Kinder-Mit-Mach-Ausstellungen, die sich in erster Linie an die Duisburger Schulen richteten und Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Kulturen näher brachten.
Interaktive Ausstellungen, wie „Der Fliegende Koffer. Eine Reise nach Ghana“,1995, „Der Fliegende Teppich. Eine Reise in den Orient“, 1997 und 2002, „Mercado Forestal. Eine Reise in den Regenbwald“, 2001, „GAMBIA. Eine Reise ins Land der sprechenden Trommeln“, 2003, „…und lassen Deutschland Deutschland sein… Der Traum vom neuen Glück in Amerika“, 2004, konnten das Interesse der Kinder und Jugendliche für andere Kulturen fördern und wurden von vielen Schulklassen besucht. Darüber hinaus zeigt sich, dass die künstlerischen Unterrichtsfächer eine Stärkung durch außerschulische Angebote benötigen, um das Interesse an Kunst und Kultur bei den Schülern zu wecken und wach zu halten.
Parallel dazu betrieb die Schulkulturkontaktstelle der Stadt Duisburg seit 1999 in leerstehenden Räumen des Averdunk-Centers ein Schüleratelier, in dem kreative Workshop und Unterrichtsergebnisse, die im schulischen Kontext entstanden sind, ausgestellt werden konnten. So wurde das Duisburger Kunst- und Kulturleben fast 20 Jahre vom Averdunk-Center aus mit wunderbaren authentischen Schülerausstellungen bereichert. Was aber stets blieb, war der Wunsch, die junge „Kunst und Kultur“, die an Schulen entsteht, an einem anerkannten Kunst- und Kulturort der Stadt zu präsentieren, um so das Interesse an der zeitgenössischen Kunst weiter zu fördern.
Durch die Kooperation zwischen der Schulkulturkontaktstelle der Stadt Duisburg und der cubus kunsthalle ist dies nun gelungen!
Am 26.01.2018 wird im Rahmen des Neujahrsempfangs der cubus kunsthalle das ‚cubus schüleratelier‘ durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, Herrn Thomas Krützberg, eröffnet. Dazu lädt die cubus kunsthalle alle Interessierten Bürger, Lehrer, Künstler und Kunstfreunde herzlich ein.
Die erste Ausstellung des Schülerteliers zeigt Werke der Sonnenschule/Schule – die in einem KuS-Projekt mit der Künstlerin Christel Klarhöfer entstanden sind -, Werke der Erich-Kästner-Gesamtschule – die in Kulturagenten-Projekten mit den Künstlerinnen Suria Kassimi und  Regina Bartholme entstanden sind – und einen Trickfilm von 10-14-jährigen Besucherinnen eines Kulturrucksack-Projektes mit Zhenia Couso Martell.
Darüber hinaus kann ebenfalls die Ausstellung Kunstmarkt im Rahmen der Veranstaltung besucht werden, die noch bis zum 4.2.2018 läuft und dann von einer Accrochage Duisburger Künstler bis zum 8.4.2018 abgelöst wird.
cubus kunsthalle, Dr. Claudia Schaefer
Schulkulturkontaktstelle, Petra Müller

 

 

 

DER KUNSTMARKT 2017 ab 10.12.2017 – 04.02.2018

Herzlich Willkommen zum diesjährigen Kunstmarkt 2017 !

Auch in diesem Jahr bietet die cubus kunsthalle wieder Duisburger Künstlern und Künstlern aus den Nachbarregionen ein Forum, Ihre aktuellen Arbeiten parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt einem breiten Publikum vorzustellen.
Der Duisburger Kunstmarkt in der cubus kunsthalle findet alljährlich über den Jahreswechsel hinaus statt und ist zu einem festen Bestandteil im städtischen Kulturprogramm geworden. Er bietet vorrangig der Duisburger Künstlerschaft eine Möglichkeit ihre aktuellen Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. Der Kunstmarkt gibt so auch in diesem Jahr wieder einen guten Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt.
Die gute Resonanz der Kunstmärkte in den vergangenen Jahren, zeigt, dass sich Kontinuität auszahlt und Besucher aus den angrenzenden Städten in unsere Stadt kommen, um die hier ausgestellte Kunst zu sehen und im Idealfall auch erwerben. Die Kunstwerke belaufen sich preislich zwischen 50 und 500 € spannen den Bogen über Malerei, Grafik, Zeichnung, Fotografie zur Skulptur und Plastik.

Der Kunstmarkt wird am Sonntag, dem 10.12.2017 durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, Herrn Thomas Krützberg, eröffnet und ist dann mi-so von 14-18 h geöffnet.
Besonderer Dank geht an die Sparkasse Duisburg, die den Kunstmarkt seit Anbeginn unterstützt und sich als ein zuverlässiger Partner erwiesen hat.

EinBlick. Eine Designausstellung über Heiko Bartels & Wegbegleiter ++ 4.11. – 2.12.2017 ++

 

 

Die Kuratoren der Ausstellung, Heiko Bartels Frau, Petra Ellert, und seineTochter, Paula Ellert, haben Titel und Thema der Ausstellung gewählt, um den Facettenreichtum seiner Arbeit und seiner Interessen zu dokumentieren. In allen Lebensabschnitten entstanden Kontakte und Freundschaften über gemeinsame Konzepte, auch führten ihn einige seiner Projekte während der Professorentätigkeit in Weimar ins Ausland.
Dem Ausstellungskonzept entsprechend werden Exponate interdisziplinärer Bereiche von ihm, seinen Freunden und Kollegen zu sehen sein. Darunter Arbeiten von

Bob Evans, Designer von Taucherflossen
Harald Hullmann, Designer (Kunstflug)
Hardy Fischer, Designer (Kunstflug)
Charly Hüskes, Designer (Kunstflug)
Claudia Schneider-Esleben, Architektin, „Möbel Perdu“
Jan Dinnebier, Lichtdesigner
BFGF, Designbüro
Volker Albus, Architekt, Designer, Ausstellungsmacher
Heinz Landes, Designer
Mario Reis, Künstler
Bernd Jansen, Künstler, Fotograf
Ralf Henne, Designer
Gene Kelly, Flugzeugingenieur
Wassilij Grod, Designer
Michael Blaschke, Holzbildhauer, Schreiner
Petra Pölking, Grafikdesignerin
Annemarie Burckhardt, Künstlerin
Stefan Schwander, Designer, DJ
Uwe Stöcker, Innenarchitekt
Roger Broechler, Designer
Norbert Faehling, Fotograf

Heiko Bartels, geboren 1947 in Leer, studierte an der Hochschule für Welthandel in Wien und Industrial Design an der Werkkunstschule Krefeld.
Er arbeitete seit 1975 als freier Designer, zunächst in den Gebieten Küchendesign, Mobil Camps und Motorradentwicklung. Von 1977 bis 2014 befasste sich Heiko Bartels mit Lichtarchitektur, Leuchtengestaltung, Interieur- und Industrial Design, er betreute Projekte in Großbritannien, Iran, Pakistan, Russland, Japan, China, USA, Australien und Frankreich.

Heiko Bartels war Produkt-Designer, Lichtgestalter, Szenograph und Berater bedeutender Ausstellungen über zeitgenössische Kunst, neues Design, Designgeschichte und Naturwissenschaften.

Heiko Bartels war Mitglied der Gruppe Kunstflug, die er 1980 mit Harald Hullmann, Hardy Fischer und Charly Hüskes in Düsseldorf gründete.
Kunstflug wurde weltweit ausgestellt und ausgezeichnet. So etwa 1987 mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation für das Konzept und die Gestaltung eines elektronischen Fahrkarten- und Service-Automaten. Die Arbeit der Gruppe hat ihre Wurzeln in der Pop-Architektur und ist gekennzeichnet durch konzeptuelle und visionäre Entwürfe sowie provokante Beiträge zur Designdiskussion. Seit 2016 befindet sich das Kunstflug-Archiv in der Neuen Sammlung in München und Nürnberg.

Zum Entwurfsfeld Lichtgestaltung lehrte er bis 1991 an der Peter Behrens Hochschule in Düsseldorf. Von 1991 bis 1992 war er Gastprofessor am Fachbereich Design der Universität Kassel, von 1992 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2012 Professor für Produktdesign an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar und nach dem Gründungsdekan Prof. Lucius Burckhardt von 1994 bis 1997 erster Dekan der Fakultät.

Heiko Bartels verstarb am 3. Februar 2014 in Düsseldorf.

 

EinBlick wird am

3. November 2017 um 19.30 h

in der cubus kunsthalle, duisburg eröffnet.

cubus kunsthalle, duisburg (im Kantpark)
Friedrich-Wilhelm-Str. 67
47051 Duisburg
mi-so 14-18h

KantparkStämme / Separat – 35 Jahre freie Duisburger Künstler

23,5x12,5cm_cubus E-Karte_sc-1

Kantparkstämme
21.7. – 3.9.2017

Mohamad Alnatour, Duisburg
Arno Bortz, Duisburg
Wolfgang Bittner, Duisburg
Chinmayo und Hektor Troyali, Duisburg
Till Hausmann, Düsseldorf
Angela Hiß, Düsseldorf
Mila Langbehn, Duisburg
Roger Löcherbach, Essen und Duisburg
Marco Morosin, Duisburg
Gudrun Schuster, Düsseldorf

Über 90 Bäume werden im Februar 2017 im Zuge der Neugestaltung des Kantparks gerodet. Diese Aktion macht den Weg frei für das Gestaltungskonzept des Planungsbüros Vogt aus Berlin, das im vergangenen Jahr unter Mitwirkung der Duisburger Bürger als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist. Die cubus kunsthalle, die mit einem weinenden Auge, die Baumfällungen hautnah miterleben durfte, möchte im Verbund mit dem LehmbruckMuseum und dem Duisburger Künstler Roger Löcherbach dem Park seine dort gewachsenen Stämme symbolisch wieder zurückgeben. Nicht als lebendige Bäume, sondern als Kunstwerke, Skulpturen, die vor Ort vom 13.3. bis zum 18.3.2017 entlang des Wegs parallel zur Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen cubus kunsthalle, cafe museum und dem LehmbruckMuseum entstanden sind. Sie werden vom 21.7.-3.9.2017 im von außen einsehbaren Bereich der cubus kunsthalle und/oder im Garten der cubus kunsthalle ausgestellt. Zur Eröffnung wird Mila Langbehn die Standorte mehrerer gefällter Bäume durch temporäre Kunstwerke bearbeiten.
Separat. fdk – freie Duisburger Künstler
21.7. – 3.9.2017
Parallel zu der Ausstellung KANTPARKSTÄMME findet die Jubiläumsausstellung der Freien Duisburger Künstler statt, die ihr 35 jähriges Bestehen feiern. Die fdk – Freie Duisburger Künstler – ist eine der 3 Künstlergruppierungen hier in Duisburg.
Neben der Duisburger Sezession und dem Duisburger Künstlerbund sind die fdk die größte der Gruppierungen. Über 100 IG Künstler (Künstler der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler) sind bei den Freien Duisburger Künstlern und ca. 120 gemeldete Künstlerinnen und Künstler, die nicht zur Sezession oder zum Künstlerbund gehören.
1982 wurde der Grundstein zur Gründung der Freien (damals noch die Freien nicht gruppengebundenen Duisburger Künstler) im Kultur- und Freizeitzentrum am Dellplatz in Duisburg-Stadtmitte gelegt. Alle 2 Jahre beteiligten sich die FDK seither an den IG Ausstellungen im Lehmbruck-Museum. In der Bezirksbibliothek Rheinhausen – Galerie Lehmbruck Museum – stellen die FDK jährlich aus.
Im Jubiläumsjahr (35 Jahre FDK – Freie Duisburger Künstler) zeigt diese Ausstellung Arbeiten von 12 bekannten Freien Duisburger Künstlerinnen und Künstlern

Stacey Blatt
Christoph Breitmar
Christina Böckler
Annette Erkelenz
Gabriela Fekete
Claudia A. Grundei
Fritz Haubner
Evangelos Koukouwitakis
Kerstin Müller Schiel
Wulf Nolte
Andreas Richter
Ulrike Waltemathe

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Beide Ausstellungen werden am 21.7.2017 um 19h durch Herrn Thomas Krützberg, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg eröffnet. Am letzten Ausstellungstag wird Heinz Kuhlen, Gartenbaumtechniker aus Duisburg, einen Vortrag zum Projekt Kantparkstämme halten.

 

Bilder zum Symposium Kantparkstämme:

Bild: Mohamad Al Natour:

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Bild: Wolfgang Bittner

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Bild: Arno Bortz

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Bild: Chinmayo / Hetor Troyali

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Bild: Angela Hiss

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Bild: Roger Löcherbach

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Bild: Marco Morosin

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Bild: Gudrun Schuster

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Bilder der Austellung „seperat“

Bild: Claudia Grundei

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Bild: Evangelos Koukouwitakis

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Bild: Kerstin Müller- Schiel

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Bild: Andreas Richter

Mail-Anhang

Bild: Ulrike Waltemathe

Waltemathe 2017 Dreibeiniges Rüsseltier

 

 

 

 

 

Aus dem Leben des Gerhard Mercator

Sonntag, den 18. Juni 2017, 15 Uhr
Szenisches Hörspiel in der Cubus Kunsthalle
„Aus dem Leben des Gerhard Mercator“

„Mercators Nachbarn“ aus Duisburg berichten in einer szenische Lesung aus dem Leben des großen Gelehrten Gerhard Mercator (1512 – 1594). Der berühmte Kartenmacher und Globenbauer wuchs in Flandern auf und zog im Alter von 40 Jahren nach Duisburg, wo er neben anderen großen Werken die nach ihm benannte Mercator-Projektion schuf. Ein Student Mercators, Johannes Corputius, fertigte 1566 die bekannte Stadtansicht von Duisburg an. Auch diese Geschichte wird in einer Szene lebendig.
Die Aufführung dauert etwa 90 Minuten. Bei der Lesung in sechs Szenen treten Mercators Nachbarn in nachgeschneiderten zeitgenössischen Gewändern auf, die nach und nach über Spenden angeschafft werden. Die Gruppe ist ein loser Zusammenschluss von historisch interessierten Duisburgern. Diese sind vielfältig verbunden mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen, wo in der Mercator-Schatzkammer eine der schönsten kartografischen Sammlungen Europas aufbewahrt. Mit ihren Auftritten werben sie auch für den Bau eines neuen Mercatorhauses an der Oberstraße.

Veranstalter: Bürgerstiftung Duisburg, Mercators Nachbarn

 

Plakat Szenische Lesung 18. Juni

ALLES IN ORDNUNG 09.06. – 16.07.2017

Zur Eröffnung der Ausstellung

Alles in Ordnung
9.6.-16.7.2017

Melissa Blau, Klasse Anzinger
Raphael Brunk, Klasse Gursky
Nina Buchheim, Klasse Fritsch
Jan Hüskes, Klasse Grünfeld
Alexander Romey, Klasse Gursky
Laura Sachs, Klasse Schneider
Rosa Sarholz, Klasse Rita McBride & John Morgan
Peter Schlegel, Klasse Gursky
Sami Schlichting, ehm. Klasse Warren
Moritz Wegwerth, ehm. Klasse Gursky

laden wir Sie herzlich am Freitag, dem 9.6.2017 um 19 h in die cubus kunsthalle ein.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Absolventen und Studenten der Düsseldorfer Kunstakademie und steht in der Reihe junger Künstler, die ihren Beginn mit der Ausstellung smart casual im Jahr 2015, kuratiert von Moritz Wegwerth , genommen hat. Peter Schlegel, einer der ausstellenden Künstler, hat nun die Auswahl der Künstler vorgenommen und wir dürfen uns auf eine spannend e Auseinandersetzung freuen.

 

 

 

Alles in Ordnung - CUBUS - BACK

 

 

Alles in Ordnung - CUBUS - FRONT

 

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Sieben Särge – Es gibt einen Tod nach dem Leben: 6.5. – 4.6.2017

Sieben Särge
Ausstellung in Duisburg

Die letzte Behausung des Menschen ist ein kleiner Raum. Ein Zimmer aus Kiefer-, Fichten-, Eichenbrettern. Ruhestätte. Keine Tür, kein Fenster. Ein Raum zum Verwesen, zur Auflösung. Zur Erlösung. Tod, tot. Draußen: Trauer, Anteilnahme, Aufbahrung, Beerdigung. Nachruf, Würdigung. Nachkommen, ein Erbe hinterlassen. Das Leben der anderen geht weiter, der Tod auch. Die Ausstellung in Duisburg zeigt sieben handelsübliche Särge ohne Leichen, aber mit Inhalten. Särge mit Landschaften, Ortschaften und Objekten, Modellen vom Maßstab 1:160 über 1:25 bis zu Nachbildungen und Originalen 1:1.
„Meine Särge sind Stellungnahme zum Verhältnis des Menschen zum Sterben, zum Tod, zum Glauben mit seinen Jenseitsvorstellungen,“ erklärt Gerhard Rossmann den Ansatz für seine Arbeiten. Trotz seiner Beschäftigung mit den Fragen der Vergänglichkeit zählt für ihn das „Primat des Diesseits“. Rossmann, bis Mitte 2014 noch Herausgeber bei einem mittelständischen Verlag, hat mit seinem Projekt „Sieben Särge“ eine neue Berufung gefunden. „Viele Freunde sind schon in jungen Jahren mit 43, 45 und 47 gestorben. Ihr Verlust verweist damit auch immer wieder auf die eigene Sterblichkeit“, gibt er Einblick in seinen persönlichen Bezug zum Thema.
Seine neuesten Arbeiten, die erstmals präsentiert werden, beschäftigen sich mit Sternenstaub als Ausgangs- und Endprodukt des Menschen. Außerdem ist ein zehn Meter breites Wandbild mit der Darstellung aller jemals gestorbenen 100 Milliarden Menschen in Form von Sarg-Icons zu sehen. Farbzuweisungen stellen verschiedene Todesursachen dar. Zur Ausstellungseröffnung wird die Webseite www.gotteswahrscheinlichkeit.de live geschaltet. Die 7er Skala der Gotteswahrscheinlichkeit basiert auf einer Kategorisierung des britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 5. Mai 19 Uhr, spielt das ZimmaOrkestra aus Dortmund Klezmer. Eine Einführung gibt Isabelle Reiff, Dipl. Pol. und Journalistin. Die Ausstellung „Sieben Särge“ wird unterstützt vom Portal: www.flussbestattungen.de
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Ausstellung: Sieben Särge – Es gibt einen Tod nach dem Leben: 6.5. – 4.6.2017, Mi – So,
14 – 18 Uhr. www.siebensaerge.de
Adresse des Ausstellungsortes:
cubus Kunsthalle
Friedrich-Wilhelm-Str. 64
47051 Duisburg
www.cubus-kunsthalle.de

Pressekontakt:
Gerhard Rossmann
Gesundheitstraße 91
42103 Wuppertal
0202 300 275
www.siebensaerge.de
Gerhard.rossmann@aim.com

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