Kunstmarkt 2019, Ausstellungseröffnung: 8.12.19 um 16 Uhr. Öffnungszeiten: 8.12.19 – 31.1.20, mi-so: 14h-18h, Eintritt frei!

Über 60 Duisburger künstlerische Positionen

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25 jähriges Jubiläum am Standort Kantpark

Öffnungszeiten:

8.12.2019 – 31.1.2020

Mittwoch – Sonntag 14:00 Uhr – 18:00 Uhr

  • Eintritt frei – 

Auch in diesem Jahr bietet die cubus kunsthalle zu ihrem 25-jährigen Jubiläum im innerstädtischen Skulpturenpark, dem  Kantpark,  wieder Duisburger Künstlern und Künstlern aus den Nachbarregionen ein Forum, Ihre aktuellen Arbeiten parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt einem breiten Publikum vorzustellen.

Der Duisburger Kunstmarkt in der cubus kunsthalle findet alljährlich über den Jahreswechsel hinaus statt und ist zu einem festen Bestandteil im jährlichen Kulturprogramm geworden. Er bietet vorrangig der Duisburger Künstlerschaft eine Möglichkeit ihre aktuellen Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. Der Kunstmarkt gibt so jedes Jahr einen Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt. Die gute Resonanz der Kunstmärkte in den vergangenen Jahren, zeigt, dass sich Kontinuität auszahlt und Besucher aus den angrenzenden Städten in unsere Stadt kommen, um die hier ausgestellte Kunst zu sehen und im Idealfall auch erwerben. Die Kunstwerke belaufen sich preislich zwischen 50 und 500 € spannen den Bogen über Malerei, Grafik, Zeichnung, Fotografie zur Skulptur und Plastik.

Der Kunstmarkt wird am Sonntag, dem 8.12.2019 durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, Herrn Thomas Krützberg, eröffnet und ist dann mi-so von 14-18 h bei freiem Eintritt geöffnet.

Am 15.12.2019 findet unter der Leitung von Miriam Bastisch ein Mosaikworkshop, in dem jeder Teilnehmer diese alte Kunsttechnik erlernen kann und eine eigene Mona Lisa mit nach Hause nehmen kann. Kostenbeitrag incl. Material 20 €. Anmeldung unter 0203-26236

Besonderer Dank geht an die Sparkasse Duisburg, die den Kunstmarkt seit Anbeginn unterstützt und an das Kontor Duisburg für die mediale Kooperation!

PIMP, MEIN ZEUG // Workshop Upcycling // 28. und 29.9 ab 14 – 18 Uhr //

Pimps, mein Zeugs ein Upcycling –  MitMachWochenendworkshop

Projekt: Kulturrucksack-Projekt

Alter:  ab  10 bis  14 Jahren

Leitung: Katharina Nitz

Ort: im Schüleratelier der cubus kunsthalle

Anmeldung: cubus kunsthalle 0203 / 26236 oder unter: info@cubus-kunsthalle.de

+ Die Teilnahme ist kostenlos und begrenzt +

Deine Lieblingsjeans ist jetzt endgültig zu klein? Deine Shampooflasche in deiner Lieblingsfarbe leer? Vielleicht wird ein Stiftebecher daraus, eine Handtasche, eine Rakete, ein kleines Pflanzbeet, …
Komm vorbei und erwecke deine alten Lieblinge / Schätze zu neuem Leben.
Auch aus ungeliebten alten Dingen lässt sich Neues schaffen!…

Wir befinden uns im Ausstellungswechsel – die cubus kunsthalle ist geschlossen! Ausstellungseröffnung: 07.04.2019 / 16 Uhr – Eintritt frei

Ausstellung Duisburger Kulturschaffender im Rahmen der 40. Duisburger Akzente zum Thema „Utopien“

Eröffnung: Am 17.3.19 um 12 Uhr – Eintritt frei 

IT WAS 50 YEARS AGO TODAY – Peter Bursch. Bröselmaschine 50- jähriges Jubiläum 24.8. – 16.9.2018

BRÖSELMASCHINE – 50 Jahre musikalisches Abenteuer von Duisburg in die Welt

Austellungseröffnung:

24.08.2018 

19 Uhr

1968 wurde die Duisburger Band Bröselmaschine von dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und dem Duisburger Künstler Willi Kissmer gegründet. Die Bandmitglieder spielten nicht nur zusammen, sie lebten auch gemeinsam in einer Kommune, ganz nach dem Vorbild der legendären Kommune 1 in Berlin. Ende der 1960er Jahre galt die Bröselmaschine zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten neben den beiden Gründern Lutz Ringer, Jenny Schücker und Michael Hellbach. Peter Bursch erinnert sich: „Wir fingen in einer Zeit an, als vieles im Umbruch war. Wir wollten nicht so werden wie unsere Eltern, wir wollten neue Lebensformen ausprobieren und natürlich uns musikalisch keine Grenzen setzen. Wir spielten schon vorher in Duisburg in verschiedenen Bands und hatten die Idee im Herbst 1968 in eine gemeinsame große Wohnung (Kommune) zu ziehen, wo wir auch alles was wir wollten, ausprobieren konnten. Wir hatten das Glück, dass wir kurz vorher auf dem ersten großen Rock-und Folkfestival in Deutschland, den Essener Songtagen, Rolf-Ulrich Kaiser kennen lernten, der uns spontan einen Plattenvertrag anbot. Er war damals einer der wichtigsten Förderer der ersten deutschen Rockszene. Damals gab es noch keine Veranstalter und keine Agentur für eine deutsche Band, die eine eigenwillige Musik machte. Wir mussten alles selbst entwickeln, mit vielen positiven und negativen Erfahrungen. Die Engländer und Amerikaner nannten das später Krautrock, weil es aus Deutschland kam und einen eigenen Stil hatte. Seit dieser Zeit hat diese Duisburger Band in ganz Europa und den USA getourt, mehrere Platten, DVDs und Live-Aufnahmen veröffentlicht, im WDR Rockpalast und beim Aufruhr-Festival live im Fernsehen gespielt, viele Jahre den Ostermarsch in Duisburg eröffnet, das bekannte Jugendzentrum Eschhaus mit gegründet, und auf vielen Festivals mit international bekannten Bands gespielt.“
Vom 24.8. – 16.9.2018 präsentiert die cubus kunsthalle zum 50. jährigen Jubiläum die Ausstellung IT WAS 50 YEARS AGO TODAY mit einer Foto- und Filmdokumentation und Instrumenten der Band. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Stationen der Duisburger Erfolgsband und zeigt Originalplakate, Fotos und weitere Ausstellungsobjekte.
Parallel dazu spielt BRÖSELMASCHINE live am 26. August 2018 beim Sommerfest im LehmbruckMuseum und am 29. August auf der Freilichtbühne in Mülheim.

 

Weitere Erinnerungsstücke werden gesucht!

Darüber hinaus rufen wir Zeitzeugen auf, sich mit Erinnerungsstückenvon der Band und an ihren Konzertauftritten -gerne auch im legendären Eschhaus- an dieser Ausstellung zu beteiligen. Das können alte Konzerttickets, Fotos, Autogrammkarten, Plakate, oder Geschichten von Ereignissen sein, die in die Ausstellung einfließen. Durchforsten Sie ihre Schubladen, Keller oder Dachböden – wir sind gespannt auf Ihre Fundstücke! Wir sind sehr neugierig, was alles auf diese Weise wiederentdeckt werden wird und freuen uns auf eine breite Resonanz der Duisburger Bürger.
Schicken Sie uns eine E-Mail mit einer Objektbeschreibung (gern mit Foto) an: schaefer@cubus-kunsthalle.de

 

 

EinBlick. Eine Designausstellung über Heiko Bartels & Wegbegleiter ++ 4.11. – 2.12.2017 ++

 

 

Die Kuratoren der Ausstellung, Heiko Bartels Frau, Petra Ellert, und seineTochter, Paula Ellert, haben Titel und Thema der Ausstellung gewählt, um den Facettenreichtum seiner Arbeit und seiner Interessen zu dokumentieren. In allen Lebensabschnitten entstanden Kontakte und Freundschaften über gemeinsame Konzepte, auch führten ihn einige seiner Projekte während der Professorentätigkeit in Weimar ins Ausland.
Dem Ausstellungskonzept entsprechend werden Exponate interdisziplinärer Bereiche von ihm, seinen Freunden und Kollegen zu sehen sein. Darunter Arbeiten von

Bob Evans, Designer von Taucherflossen
Harald Hullmann, Designer (Kunstflug)
Hardy Fischer, Designer (Kunstflug)
Charly Hüskes, Designer (Kunstflug)
Claudia Schneider-Esleben, Architektin, „Möbel Perdu“
Jan Dinnebier, Lichtdesigner
BFGF, Designbüro
Volker Albus, Architekt, Designer, Ausstellungsmacher
Heinz Landes, Designer
Mario Reis, Künstler
Bernd Jansen, Künstler, Fotograf
Ralf Henne, Designer
Gene Kelly, Flugzeugingenieur
Wassilij Grod, Designer
Michael Blaschke, Holzbildhauer, Schreiner
Petra Pölking, Grafikdesignerin
Annemarie Burckhardt, Künstlerin
Stefan Schwander, Designer, DJ
Uwe Stöcker, Innenarchitekt
Roger Broechler, Designer
Norbert Faehling, Fotograf

Heiko Bartels, geboren 1947 in Leer, studierte an der Hochschule für Welthandel in Wien und Industrial Design an der Werkkunstschule Krefeld.
Er arbeitete seit 1975 als freier Designer, zunächst in den Gebieten Küchendesign, Mobil Camps und Motorradentwicklung. Von 1977 bis 2014 befasste sich Heiko Bartels mit Lichtarchitektur, Leuchtengestaltung, Interieur- und Industrial Design, er betreute Projekte in Großbritannien, Iran, Pakistan, Russland, Japan, China, USA, Australien und Frankreich.

Heiko Bartels war Produkt-Designer, Lichtgestalter, Szenograph und Berater bedeutender Ausstellungen über zeitgenössische Kunst, neues Design, Designgeschichte und Naturwissenschaften.

Heiko Bartels war Mitglied der Gruppe Kunstflug, die er 1980 mit Harald Hullmann, Hardy Fischer und Charly Hüskes in Düsseldorf gründete.
Kunstflug wurde weltweit ausgestellt und ausgezeichnet. So etwa 1987 mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Design und Innovation für das Konzept und die Gestaltung eines elektronischen Fahrkarten- und Service-Automaten. Die Arbeit der Gruppe hat ihre Wurzeln in der Pop-Architektur und ist gekennzeichnet durch konzeptuelle und visionäre Entwürfe sowie provokante Beiträge zur Designdiskussion. Seit 2016 befindet sich das Kunstflug-Archiv in der Neuen Sammlung in München und Nürnberg.

Zum Entwurfsfeld Lichtgestaltung lehrte er bis 1991 an der Peter Behrens Hochschule in Düsseldorf. Von 1991 bis 1992 war er Gastprofessor am Fachbereich Design der Universität Kassel, von 1992 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2012 Professor für Produktdesign an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar und nach dem Gründungsdekan Prof. Lucius Burckhardt von 1994 bis 1997 erster Dekan der Fakultät.

Heiko Bartels verstarb am 3. Februar 2014 in Düsseldorf.

 

EinBlick wird am

3. November 2017 um 19.30 h

in der cubus kunsthalle, duisburg eröffnet.

cubus kunsthalle, duisburg (im Kantpark)
Friedrich-Wilhelm-Str. 67
47051 Duisburg
mi-so 14-18h

KantparkStämme / Separat – 35 Jahre freie Duisburger Künstler

23,5x12,5cm_cubus E-Karte_sc-1

Kantparkstämme
21.7. – 3.9.2017

Mohamad Alnatour, Duisburg
Arno Bortz, Duisburg
Wolfgang Bittner, Duisburg
Chinmayo und Hektor Troyali, Duisburg
Till Hausmann, Düsseldorf
Angela Hiß, Düsseldorf
Mila Langbehn, Duisburg
Roger Löcherbach, Essen und Duisburg
Marco Morosin, Duisburg
Gudrun Schuster, Düsseldorf

Über 90 Bäume werden im Februar 2017 im Zuge der Neugestaltung des Kantparks gerodet. Diese Aktion macht den Weg frei für das Gestaltungskonzept des Planungsbüros Vogt aus Berlin, das im vergangenen Jahr unter Mitwirkung der Duisburger Bürger als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist. Die cubus kunsthalle, die mit einem weinenden Auge, die Baumfällungen hautnah miterleben durfte, möchte im Verbund mit dem LehmbruckMuseum und dem Duisburger Künstler Roger Löcherbach dem Park seine dort gewachsenen Stämme symbolisch wieder zurückgeben. Nicht als lebendige Bäume, sondern als Kunstwerke, Skulpturen, die vor Ort vom 13.3. bis zum 18.3.2017 entlang des Wegs parallel zur Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen cubus kunsthalle, cafe museum und dem LehmbruckMuseum entstanden sind. Sie werden vom 21.7.-3.9.2017 im von außen einsehbaren Bereich der cubus kunsthalle und/oder im Garten der cubus kunsthalle ausgestellt. Zur Eröffnung wird Mila Langbehn die Standorte mehrerer gefällter Bäume durch temporäre Kunstwerke bearbeiten.
Separat. fdk – freie Duisburger Künstler
21.7. – 3.9.2017
Parallel zu der Ausstellung KANTPARKSTÄMME findet die Jubiläumsausstellung der Freien Duisburger Künstler statt, die ihr 35 jähriges Bestehen feiern. Die fdk – Freie Duisburger Künstler – ist eine der 3 Künstlergruppierungen hier in Duisburg.
Neben der Duisburger Sezession und dem Duisburger Künstlerbund sind die fdk die größte der Gruppierungen. Über 100 IG Künstler (Künstler der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler) sind bei den Freien Duisburger Künstlern und ca. 120 gemeldete Künstlerinnen und Künstler, die nicht zur Sezession oder zum Künstlerbund gehören.
1982 wurde der Grundstein zur Gründung der Freien (damals noch die Freien nicht gruppengebundenen Duisburger Künstler) im Kultur- und Freizeitzentrum am Dellplatz in Duisburg-Stadtmitte gelegt. Alle 2 Jahre beteiligten sich die FDK seither an den IG Ausstellungen im Lehmbruck-Museum. In der Bezirksbibliothek Rheinhausen – Galerie Lehmbruck Museum – stellen die FDK jährlich aus.
Im Jubiläumsjahr (35 Jahre FDK – Freie Duisburger Künstler) zeigt diese Ausstellung Arbeiten von 12 bekannten Freien Duisburger Künstlerinnen und Künstlern

Stacey Blatt
Christoph Breitmar
Christina Böckler
Annette Erkelenz
Gabriela Fekete
Claudia A. Grundei
Fritz Haubner
Evangelos Koukouwitakis
Kerstin Müller Schiel
Wulf Nolte
Andreas Richter
Ulrike Waltemathe

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Beide Ausstellungen werden am 21.7.2017 um 19h durch Herrn Thomas Krützberg, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg eröffnet. Am letzten Ausstellungstag wird Heinz Kuhlen, Gartenbaumtechniker aus Duisburg, einen Vortrag zum Projekt Kantparkstämme halten.

 

Bilder zum Symposium Kantparkstämme:

Bild: Mohamad Al Natour:

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Bild: Wolfgang Bittner

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Bild: Arno Bortz

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Bild: Chinmayo / Hetor Troyali

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Bild: Angela Hiss

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Bild: Roger Löcherbach

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Bild: Marco Morosin

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Bild: Gudrun Schuster

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Bilder der Austellung „seperat“

Bild: Claudia Grundei

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Bild: Evangelos Koukouwitakis

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Bild: Kerstin Müller- Schiel

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Bild: Andreas Richter

Mail-Anhang

Bild: Ulrike Waltemathe

Waltemathe 2017 Dreibeiniges Rüsseltier

 

 

 

 

 

Aus dem Leben des Gerhard Mercator

Sonntag, den 18. Juni 2017, 15 Uhr
Szenisches Hörspiel in der Cubus Kunsthalle
„Aus dem Leben des Gerhard Mercator“

„Mercators Nachbarn“ aus Duisburg berichten in einer szenische Lesung aus dem Leben des großen Gelehrten Gerhard Mercator (1512 – 1594). Der berühmte Kartenmacher und Globenbauer wuchs in Flandern auf und zog im Alter von 40 Jahren nach Duisburg, wo er neben anderen großen Werken die nach ihm benannte Mercator-Projektion schuf. Ein Student Mercators, Johannes Corputius, fertigte 1566 die bekannte Stadtansicht von Duisburg an. Auch diese Geschichte wird in einer Szene lebendig.
Die Aufführung dauert etwa 90 Minuten. Bei der Lesung in sechs Szenen treten Mercators Nachbarn in nachgeschneiderten zeitgenössischen Gewändern auf, die nach und nach über Spenden angeschafft werden. Die Gruppe ist ein loser Zusammenschluss von historisch interessierten Duisburgern. Diese sind vielfältig verbunden mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen, wo in der Mercator-Schatzkammer eine der schönsten kartografischen Sammlungen Europas aufbewahrt. Mit ihren Auftritten werben sie auch für den Bau eines neuen Mercatorhauses an der Oberstraße.

Veranstalter: Bürgerstiftung Duisburg, Mercators Nachbarn

 

Plakat Szenische Lesung 18. Juni

Distanzierte Wirklichkeiten Monzel I Schamphelaere I Zanier 4.2. – 30.4.2017

Vorbemerkung
Die Fotografie ist längst Folge einer Vermassungsindustie: Die Technik erlaubt fast jedem Laien, Kamera, Objektiv, Belichtung, Perspektive, Scharfstellung usw. so einzusetzen, dass gute, manchmal sogar sehr gute Bilder entstehen können. Es entscheidet aber über die Qualität des Besonderen das Motiv, das Einstellen auf einen Moment, die Hartnäckigkeit bei der Auseinandersetzung mit einem Thema, das „feeling“ für die Zuspitzung eines Projekts durch ein serielles Konzept, die Regeln des Lichts, die Innenspannung einer Aufnahme, ein Arbeitsprinzip, schließlich die Wahrheit des Gesehenen. Erst wenn dies alles sich in einem ansprechenden Fokus versammelt, können wir Qualitätsmerkmale und eine fotografische Professionalität erkennen und künstlerisch, ästhetisch sowie allgemein kulturell bestätigen.

 

Dr. Friedrich Monzel, Wim de Schamphelaere und Luca Zanier, ein Deutscher, ein Belgier und ein Schweizer, warten genau mit dieser Niveau-Option auf. Sie werden in dieser Ausstellung in der cubus kunshalle zum individuellen Botschafter ihres Landes, ihrer humanen Konditionierung und ihrer seriösen, individuellen Ideenvielfalt. Ein Lichtpoet, ein Reportage-Meister und ein Raum- und Architektur-Dokumentarist – die drei Fotografen stehen für ein europäisches, internationales, humanistisch geprägtes Museumsniveau. Jeder beweist auf seine subjektive Weise, dass sich hochwertige, sinnbetonte Fotografie vom Massenprodukt abhebt. In bewundernswerter, zuweilen radikaler oder auch monumentaler Weise.

 

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Wim de Schamphelaere
Der Fotograf aus Antwerpen zog vor einigen Jahren in die weite Welt aus, um dort, im für ihn zuvor noch Unbekannten, eigene Wirklichkeitserfahrungen zu machen, um Bilder von Menschen, die nicht im Licht stehen und voraussichtlich nie in ihrem Leben Wohlstand erreichen werden, mit Hingabe und Engagement in ihrem „live-Umfeld“ abzulichten. So wie sie leben, wie sie kommunizieren, wie sie ihre Haltung ausdrücken, mit welchen Attributen sie sich schmücken oder ihr Ich „erklären“. Er ist dabei ihr ideeller Partner. Wim de Schamphelaere, Jahrgang 1963, verfährt dabei wie Romanheld Robinson Crusoe: immer an Entdeckungen interessiert, immer an der Konfrontation mit fremder Kultur sich reibend, immer neugierig auf das Ursprüngliche, auch das Naive oder gar das Primitive als unverfälschte Natur anzuerkennen. Madagaskar und afrikanisches Festland (Mali, Senegal, Äthiopien zum Beispiel: Serie „Meeting Africa“), Thailand und andere asiatische Länder, Belgien/Flandern oder Kuba bereist er, um diesem Anspruch gerecht zu werden: die Würde des anderen, vielleicht Ärmeren, Misshandelten, Isolierten oder Ausgegrenzten, in seiner Realität abzubilden. Aufmerksam, ehrlich, ohne pathetische Zuspitzung. Bis zu acht Meter lang sind seine Bilder-Friese, in denen er eine Häuserwand, eine Müllkippe, eine Fensterreihe oder ein posierendes, aus Gesten heraus lebendiges, vitales Mädchen in Variationen, einen Einheimischen-Kral im Ganzen als soziale Community ablichtet. Manchmal erlaubt er sich in seinen Reportage-Portfolios ironische Seitenhiebe im bildnerischen Duktus. Dabei lenkt er den Blick dennoch nur auf das Wesentliche. Jedes Bild von ihm erzählt eine Geschichte, die mehrere Kapitel hat – er fasst diese Einzelgeschichten zum Panorama eines Dorfes, einer Stadt, eines Landes, eines Volkes, einer Kultur stringent zusammen. Sein Impuls: der Respekt vor „dem Anderen“.

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Luca Zanier
Der Schweizer Künstler, Jahrgang 1966, widmet sich bestimmen Themenkreisen: Landschaft, Architektur, Industrie, Technik, Stillleben. Aber er geht dabei nicht eindimensional vor, sondern befruchtet das Motiv durch eine spannungsgeladene Mehrgleisigkeit: Wie lebt und arbeitet der Mensch in bestimmten Räumen, wie wird Architektur funktional oder spektakulär belichtet, welcher Geist erfasst und bestimmt das Klima von Industrie, Technik, Kraft, Dynamik und in stattlichen, aber noch überschaubaren Orten, wie lässt sich die „Power“ eines Raumes auf die Anwesenden übertragen, wie lässt sich Energie fotografisch abbilden? Der Fotograf mit italienischen Wurzeln suchte, um diese besonderen Konditionen der Kommunikation und des Machtbewusstseins aufzuspüren, Städte und Institutionen in Brüssel, Straßburg, Berlin, Zürich, New York oder London auf: Industrie-Dome und Technik-Kathedralen, Elektrik-Zentren und Parlamentsgebäude, Bibliotheken und Tunnel-Schächte sind erklärte Großaufnahmen von außerordentlicher Interaktion. Wo „sitzen“ die Machthaber dieser nur scheinbar unbelebten Welt, wie stellt sich das Verhältnis von Raum/ Mensch/ Öffentlichkeit dar? Was ist Sein beziehungsweise Nicht-Sein? Luca Zanier braucht eine intensive Vorarbeit für seine Studien der Objektkraft. Das (überwiegend künstliche Saal-) Licht spielt auch bei ihm eine spezifische, sogar dramatische Rolle. Es leuchtet Strukturen eines faszinierenden, aber von Menschen verlassenen Ortes aus.
Sein zweites Generalthema: Raum und Energie. In dieser Serie interessiert sich Zanier für das Wechselspiel von Ort und Arbeit. Hallen, scheinbar endlose Gänge, Schleusen, kryptische Zeichen, ein Gewirr von Kabeln und Röhren – Einblicke in Kohlekraftwerke, Atomanlagen, Endlagerstätten u.a. bewirken eine Reaktion zwischen Ohnmacht und Verzauberung. Der Fotograf zeigt Universen ganz eigener, technischer, funktionaler Art. Diese Energiezentren will er in ästhetische Räume verwandeln – er zielt auf eine Mischung aus Bedrohung und Fortschritt.

In Künstlergesprächen werden die drei Fotografen innerhalb der Ausstellungsdauer im „cubus“ Auskunft über ihr Arbeiten und ihre Zielsetzungen geben.

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EINLADUNG

Friedrich Monzel I Wim de Schamphelaere I Luca Zanier

Die cubus kunsthalle freut sich in Jörg Loskill einen kompetenten Kurator gefunden zu haben, der die unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen der drei Fotografen einander gegenüberstellt und dadurch einen spannenden Einblick in das jeweilige Oeuvre ermöglicht.

Begrüßung zur Austellungseröffnung

Dr. Claudia Schaefer, cubus kunsthalle, duisburg
Grußworte Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg
Einführung Jörg Loskill

Hans-Jörg Loskill , 1944 geboren, war von 1968 bis 2008 Kulturredakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), und ist seit 1992 Dozent an der Kunstakademie in Münster.

Kunstmarkt 2016 ab 11.12.2016 – 31.1.2017

51 Duisburger Künstler geben Einblicke in ihr aktuelles Schaffen
Der Duisburger Kunstmarkt in der cubus kunsthalle findet alljährlich parallel zum Duisburger Weihnachtsmarkt statt und ist sein fester Bestandteil im städtischen Kulturprogramm. Er bietet vorrangig der Duisburger Künstlerschaft eine Möglichkeit ihre aktuellen Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. Der Kunstmarkt wird auch in diesem Jahr wieder in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler organisiert und gibt einen guten Überblick über das künstlerische Schaffen in unserer Stadt.
Die gute Resonanz der Kunstmärkte in den vergangenen Jahren, zeigt, dass sich Kontinuität auszahlt und Besucher aus den angrenzenden Städten in unsere Stadt kommen, um die hier ausgestellte Kunst zu sehen und im Idealfall auch erwerben. Die Kunstwerke belaufen sich preislich zwischen 50 und 500 € spannen den Bogen über Malerei, Grafik, Zeichnung, Fotografie zur Skulptur und Plastik.

Parallell zeigt der Kunstmarkt in einer kleinen Sonderausstellung im cubus Kunstkabinett, Arbeiten Duisburger Künstler zum Thema Mercator sowie künstlerisch bearbeitete Verpackungen der Mercator Spendenkugel. Sie ist dort auch käuflich für 5 € zu erwerben, von denen 30% in die Förderung kultureller Projekte fließt. Ebenfalls werden eine Auswahl von Karten und Atlanten gezeigt, die von Klaus Becker, Bürgerstiftung, zusammengetragen wurden, jeweils sonntags wird dort um 15h ein thematisches Rahmenprogramm angeboten.
Der Kunstmarkt wird am Sonntag, dem 11.12.2015 durch den Kulturdezernenten der Stadt Duisburg, Herrn Thomas Krützberg, eröffnet und ist dann mi-so von 14-18 h geöffnet.

Besonderer Dank geht an die Sparkasse Duisburg, die den Kunstmarkt seit Anbeginn unterstützt und sich als ein zuverlässiger Partner erwiesen hat.
cubus kunsthalle, duisburg
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 (im Kantpark)
47051 Duisburg phone 0203 26236 www.cubus-kunsthalle.de
geöffnet mi-so 14-18h

Eine nette Überschrift

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Spendenkugel /

große Mercatorkugel:

5,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

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Souveniredition – Geschenkedition – 4 er Schachtel für 6,90 Euro:

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