Barbara Wichelhaus

Barbara Wichelhaus

 

20.10. – 26.11.2006
Text von Hans Broeg

Die Kunst von Barbara Wichelhaus findet ihre Stimuli in alltäglichen Ereignissen. Zugänge und Zugriffe sind unterschiedlich: Sammeln und Sortieren, experimentelles Erkunden von Materialien/Utensilien bezüglich deren Brauchbarkeit für Malerei, Grafik, Collage und/ oder Skulptur, dazu begleitendes (Nach-) Lesen und Schreiben bilden die Grundlagen der Aneignung und Verfügbarkeit, letztlich die Basis künstlerischer Arbeit.
Damit steht sie in der Tradition von Kunstströmungen der 70er Jahre, wie z. B. Spurensicherung, Konzept-Art, Feldforschung. Die Anregungen und Übernahmen werden mo-difizierend, variierend und kombinierend, intermedial-aktionistisch verwendet und in postmoderner Weise mit konventionellen künstlerischen Verfahren, vor allem durch Hoch- und Tiefdruck, unkonventionell weitergeführt.
Barbara Wichelhaus
1941 geboren
Studium: Kunst, Pädagogik und Psychologie in Essen, Münster, München, Köln 1. u. 2. Staatsexamen, Promotion, Habilitation Schuldienst, Fachleitung Kunst, Hochschuldozentin, Professur (ab 1987), Lehrstuhlinhaberin (ab 1998)
Lehrgebiete: Kunst, Kunsttheorie, Kunstpädagogik, Kunsttherapie
Seit 1983 Gastprofessuren
Arbeitsprojekte im Ausland: Ungarn (Budapest), Schweiz (Bern), Süd-Korea (Seoul), Bolivien (La Paz), Rumänien (Bukarest)
Seit 1987 Forschungen zur Funktion von Kunst in Kunsttherapie und Heilpädagogik, Beratungen zur Gestaltung von Krankenhauseinrichtungen und medizinisch-therapeutischen Praxen
Seit 1984 kuratorische Tätigkeiten
Zahlreiche Veröffentlichungen zu Kunsttherapie, Kunstpädagogik, Semiotik, Kinderzeichnung

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